
LAMPERTHEIM – Die neuen Auszubildenden und Dual Studierenden der Stadt Lampertheim wurden am 4. August herzlich begrüßt. Jährlich organisiert Janine Sommer, Ausbildungsleiterin der Stadt Lampertheim, einen Einführungstag, bei dem den neuen Auszubildenden und Studierenden die Stadtverwaltung, in der sie in den kommenden Jahren die Ausbildung absolvieren, vorgestellt wird. Erstmalig ist auch das Stadtarchiv Teil des Programms und die Stadtarchivarin Carmen Daramus bietet für die neuen Auszubildenden und Studierenden eine Führung an, um ihnen die Stadtgeschichte mit ihren historischen Wurzeln näherzubringen. „Die Führung ist eine gute Möglichkeit für die neuen Auszubildenden und Studierenden, die Stadt, in der sie ihre Ausbildung oder ihr Studium machen, besser kennenzulernen und Interesse für die Geschichte und das Leben in Lampertheim zu wecken“, ist Bürgermeister Gottfried Störmer überzeugt. Nach der Besichtigung des Stadtarchivs und der Vorstellung dessen Aufgaben ging es auf den Europaplatz. Auf dem ehemaligen Römer kann die historische Entwicklung Lampertheims komprimiert erfahren werden.
Wo würden die neuen Auszubildenden arbeiten, wenn sie vor 200, 100 oder sogar noch vor 60 Jahren gelebt hätten? Im Alten Rathaus oder im Rentamt. Das Stadthaus wurde erst 1971 gebaut. Welche Geschichten haben die Gebäude wie das Alte Rathaus, das Rentamt, die Zehntscheune und das Heimatmuseum? Was hat es mit der Notkirche auf sich? Wer war Pater Alfred Delp SJ. und welche Bedeutung haben die Stolpersteine für die Erinnerungskultur der Stadt? So macht die Stadtarchivarin die Geschichte für die Neuen, die nur teilweise aus Lampertheim stammen, anschaulich. „Mir ist es wichtig, den jungen Menschen die Geschichte so zu vermitteln, dass sie sich persönlich angesprochen fühlen. Nur so bleibt sie im Gedächtnis und weckt Neugier, sich damit zu beschäftigen“, so die Stadtarchivarin Carmen Daramus über das Ziel der Führung. Die zukünftigen Verwaltungsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen werden oft an den geschichtlich relevanten Orten vorbeigehen und nun wissen welche Geschichte dahintersteckt. zg
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