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  • Mo., 07. Mai 2018, 10:22 Uhr
    Sainäwwel beenden Spielsaison

    Ist schon wieder rum – ach wie dumm

    als Elli Stockmann. Foto: oh


    BÜRSTADT - Nach einer überaus erfolgreichen Spielsaison bei der Theatergruppe „Die Sainäwwel“, ging eine turbulente Kampagne zu Ende. Es war ein tolles, mit Verwirrungen und Wortspielereien gespicktes Stück, das bei der ein oder anderen Vorstellung bei den Zuschauern stehende Ovationen hervorrief. Die Schauspieltruppe konnte zum Abschluss der Saison einer Schauspielerin Danke sagen, die nicht nur zum 50. Mal auf der Bühne stand, sondern quasi die komplette Saison gerettet hatte: Roswitha Gebhardt. Durch den gesundheitlich bedingten Ausfall von Karl-Hans Reischert vier Wochen vor dem Beginn der Saison gab es ein Problem – zumindest war dies die Vermutung innerhalb der Theatergruppe. An einem Sonntagnachmittag trafen sich alle zu einer Krisensitzung – ziemlich ratlos, galt es doch eine wesentliche Rolle des Stückes kurzfristig neu zu besetzen oder über eine Absage zu entscheiden. Schließlich war die Lösung dann einfach, als Roswita Gebhardt spontan zusagte, die ausgefallene Rolle zu spielen. Der Schluss wurde ein wenig angepasst und die Rolle des Majors passte wie maßgeschneidert. Die Sache hatte nur noch einen Haken, der Text für diese nicht gerade kleine Rolle musste in relativ kurzer Zeit in den Kopf. Dies war ihr trotz der Widrigkeiten in der nun abgelaufenen Kampagne bestens gelungen. Roswitha Gebhardt ist schon lange bei den Sainäwweln und war, zusammen mit ihrem Mann Norbert, der dieses Jahr auch auf der Bühne stand, bereits bei Gründung der Sainäwwel im Jahr 1985 dabei. Die Motivation von damals ist bei beiden immer noch die gleiche wie heute: Theater zu spielen um anderen eine Freude zu machen und dem eigenen Hobby nachzugehen. Zum 50. mal auf der Bühne seit 1985, obwohl seit Gründung über 390 Veranstaltungen zusammengekommen sind? Als Mime hat sie in den ersten vier Stücken mitgespielt und lies dann eine lange, lange Pause folgen. Erst für das Stück „Do helfe blouß noch Pille“ im Jahr 2014 konnte sie reaktiviert werden. Im letzten Jahr hat Roswita Gebhardt, die Regie für „Hodelginsdisch häzugewwe“ übernommen.Diese sollte auch in diesem Jahr im Vordergrund stehen – aber es kam, wie die oben beschrieben, anders. Die Regie blieb trotzdem in ihren Händen und sorgte dafür, dass es in diesem Jahr wieder einen vollen Erfolg für die Sainäwwel gab. So ging nun eine gelungene, mit einigen Überraschungen gespickte Spielzeit zu Ende. zg

     

     

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