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  • Mo., 13. Juni 2022, 09:29 Uhr
    BOXEN: Zwei „Punching“-Kämpfer im Finale der Hessischen Meisterschaften

    Jamsheed Hotak verfehlt den Meistertitel

    Jamsheed Hotak in seinem packenden Kampf bei den Hessischen Meisterschaften. Foto: silaskochfotografie


    LAMPERTHEIM – In Marburg fanden am Pfingstwochenende die Hessischen Meisterschaften im Boxen statt, zudem  der 1. Boxclub „Punching“ Lampertheim zwei seiner Boxer entsandte. Nikos Huthoff gewann für seinen Verein im Halbweltergewicht bis 63,5 Kilogramm mit einer guten boxerischen Vorstellung das Halbfinale und stand am Pfingstmontag im Finale. Gegner war der Michelstädter Jonas Schmid, der sich enorm kampfstark präsentierte und vom ersten Gong an Huthoff in die Defensive drängte. Zu früh, nach Meinung der Lampertheimer Ringecke und vieler Zuschauer, unterbrach der Ringrichter den Kampf und erklärte Schmid zum Sieger.

    Mit großer Spannung wurde das Finale im Halbmittelgewicht bis 71 Kilogramm zwischen dem Darmstädter Henry Grün und dem Lampertheimer Jamsheed Hotak erwartet. Grün, enorm erfahren und schon in Bundesligaeinsätzen für seinen Verein unterwegs, war von der Papierform eine kaum zu überwindende Hürde für den „Punching“-Fighter.

    Dieser begann den Kampf konzentriert, boxte geschlossen und konnte die erste Runde sogar mit leichten Vorteilen beenden.

    Zu viele Schläge auf der Außenbahn und mangelndes Distanzgefühl brachten Hotak im Kampfverlauf immer mehr in Rückstand, zumal einige Körpertreffer des Darmstädters die Kondition des Lampertheimer Boxers schwinden ließen. Grün übernahm jetzt das Kampfgeschehen und wurde nach drei Runden verdient Hessenmeister.

    Trainer Kurt Klotz kommentierte die Leistung und das erwartete Ergebnis trotzdem positiv. „Wenn Jamsheed seine Schwinger weglässt und konzentriert weiter geboxt hätte, wäre mehr drin gewesen. Grün war noch eine halbe Nummer zu groß für unseren Boxer. Trotzdem sehe ich viel Potenzial für die Zukunft von Jamsheed.“

    So reiste der Lampertheimer Boxclub zwar mit zwei Niederlagen, aber auch mit zwei Hessischen Vizemeistern in die Heimat zurück. zg

     
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