
GROSS-ROHRHEIM – Es war wieder soweit. Im Gemeindehaus der ev. Kirche Groß-Rohrheim trafen sich Familien, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Es ging um Eier und um die Ostergeschichte. Ein frisches Ei sieht kalt, hart und leblos aus. Doch es kann lebendig werden. Ein Küken kann daraus schlüpfen und somit neues Leben entstehen. „Auch Jesus hat den Tod besiegt, wir dürfen die Hoffnung behalten. Die Kinder durften ein hart gekochtes Ei fallen lassen. Nun hatte es einen Knacks. Sie sollten sich nun Gedanken machen, wo sie sich gerade in ihrem Leben angeknackst fühlen? Wo sie verletzt oder traurig sind? Das kaputte, verletzte Ei will uns erinnern: Jesus ist wie dieses angeknackste Ei. Er versteht unsere Sorgen und sieht unsere Traurigkeit. Er kann mitfühlen, weil er es selbst erlebt hat, verletzt zu werden“, so Katrin Pietschmann vom Kirchenteam. Dann durften die Kinder das Ei schälen und aufessen. Die bunten Eierschalen wurden um das Kreuz gelegt. Die leere Eierschale soll an das leere Grab erinnern. Und somit an die Auferstehung, die man an Ostern feiert. Jesus habe gezeigt, dass er stärker sei, als das Sterben und der Tod, erklärt Katrin Pietschmann. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es viele Mitmach-Stationen zu entdecken. Die spannende Familienzeit endete mit einem gemeinsamen Mittagessen. Es gab Kartoffeln mit Kräuterquark. Der nächste ökumenische Kinder-Familien-Gottesdienst findet am 4. Mai statt. zg
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