THEATERVEREIN: Auch bei „ZwiBuR“ war Stillstand / Vorstandswahl bei der Jahreshauptversammlung
Jetzt will man durchstarten
Der neue geschäftsführende Vorstand von ZwiBuR: Jürgen Rudolph, Undine Ihrig, Bodo Ehret und Ralf Ehret (v.l.). Foto: ehr
HÜTTENFELD – Die Jahreshauptversammlung des Hüttenfelder Theatervereines „ZwiBuR“ (Zwische Bersgstroß‘ un Rhoi) lief wohl ähnlich ab, wie die anderer Vereine in der Pandemiezeit. Es gab so gut wie keine Aktivitäten aber jetzt will man durchstarten und für das Publikum wieder präsent sein.
Der erste Vorsitzende Jürgen Rudolph konnte im Nebenraum der Gustav-Adolf-Kirche nur 12 Mitglieder begrüßen. Die Anwesenden erklärten sich laut Satzung für beschlussfähig und somit konnte der Vorstand neu gewählt werden.
Rudolphs Jahresbericht, wie auch der des Spielleiters Bruno Ehret, dauerte nur wenige Sekunden. Außer 5 Vorstandssitzungen ruhte das Vereinsleben. Lediglich Alexandra Plenert von den „Minizwibs“, der Kindertheatergruppe, konnte berichten, dass zum Weihnachtsfest ein Video der Weihnachtsgeschichte in der Kirche erstellt wurde, das im Internet veröffentlicht wurde. Rund um die Kirche haben die Kinder auch Stationen mit Krippenbild aufgebaut. Doch so richtig Theaterspielen konnte man nicht.
Bodo Ehret verlas den Kassenbericht der krankheitsbedingt verhinderten Rechnerin Steffi Reinhardt. Trotz des Wegfalls von Einnahmen, hielt sich das Defizit in Grenzen. Für das Jubiläumsjahr 2023 – ZwiBuR wird dann 30 Jahre alt – sollen finanzielle Rücklagen gebildet werden. Kassenprüfer Dane Ehret bescheinigte eine einwandfreie Kassenführung. Sein Antrag auf Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig angenommen.
Bei den anstehenden Neuwahlen des Gesamtvorstandes wurde Jürgen Rudolph als 1. Vorsitzender und Ralf Ehret als dessen Stellvertreter einstimmig bestätigt. Auch bei den Beisitzern (Bruno Ehret, Manuela Ehret und Alexandra Plenert als Spielleiter, sowie Heike Ehret, Birgit van Beek und Ronald Ehret) gab es keine Änderungen. Neuer Vereinsrechner ist Bodo Ehret und Undine Ihrig übernahm dessen bisherige Funktion als Schriftführer.
Im Mai, so Rudolph, gehe es dann endlich wieder los. Am 14. Mai um 20 Uhr gibt es ein Kabarett und einen Tag später führen die Minizwibs das Stück „Die Banditen-App“ auf. Ort wird das Bürgerhaus sein, da das evangelische Gemeindezentrum durch die Umgestaltung nicht mehr zur Verfügung steht.
Natürlich soll es in der Weihnachtszeit wieder ein Theaterstück geben und sollten die Vereine Anfang Mai beschließen, dass es wieder eine Kerwe geben soll, wird natürlich die Kerwerede wieder von ZwiBuR gehalten.
Die Versammlung beschloss außerdem, dass Kinder, Schüler und Studenten als beitragsfreie Mitglieder geführt werden sollen. zg