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  • Do., 21. April 2016, 09:36 Uhr
    Musiker freuten sich über ausverkauftes Haus

    Jubiläumskonzert Handharmonika-Club Groß-Rohrheim

    Im Rahmen des Jubiläumskonzert gab es auch Ehrungen: Stefanie Reis, Sebastian Winkler, Hans-Heinrich Hofmann, Uwe Sacher und Lieselotte Jung. Foto: oh


    GROSS-ROHRHEIM - Freudig überrascht zeigten sich die Spieler des Handharmonika-Club Groß-Rohrheim nebst Dirigent Marc Fischer über die große Resonanz bei ihrem Jubiläumskonzert . "Wir musste noch Stühle anstellen, aber nicht alle bekamen einen Platz", sagte Vorsitzende Stefanie Reis und freute sich, dass das Akkordeonkonzert vor "ausverkauftem" Haus stattfand. Ein tolles Gefühl für die Spieler. Die Besucher bekamen Akkordeon in neuem Gewand, frisch und modern und zugleich unterhaltsam und anspruchsvoll präsentiert. Den Anfang machte das Orchester mit einem Stück, zu dessen Musik die Besucher einen eigenen Film im Kopf drehen sollten. Sehr gut kamen dann die Auftritt des Nachwuchses an. Moritz Getrost, Maximilian Schaab sowie Marco Blechschmidt spielten den "Akkordeon-Twist" und versprühten fetzige Klänge, später spielten sie mit zwei erwachsenen Schülern noch beim Großen Orchester mit, hier gab es schottische Melodien zu hören. "Eine Bereicherung war der Auftritt des Schulchors der Lindenhofschule Groß-Rohrheim", fand Reis. Die Kinder sorgten für lächelnde Gesichter durch ihre sichtliche Freude und Gesangskunst bei den Zuhörern. Geleitet wurde der Chor vom Anja Adam-Huber. Den zweiten Teil des Konzertes gestalteten die Orchesterspieler und boten alles, was man auf einem Akkordeon vielleicht erwartete und was eher nicht. So gehörte natürlich ein Tango mit zum Repertoire, hinzu kam eine spanische Melonga, der "Tanz des Engels" und russische Weiten öffneten sich durch das Stück "Russisch", bei dem traditionelle russische Volkslieder zusammengereiht wurden. Ein Krimi-Puzzle legten die Spieler mit bekannten Melodien wie "Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett", "Miss Marple", "Der Kommissar" und "Kriminaltango" zusammen, ein Schrei ertönte da auch mal durch die katholische Kirche, wo das Konzert stattfand. Mit "Tom Jones Greatest Hits" verabschiedete sich das Orchester spektakulär. Das Publikum zeigte sich mehr als begeistert, während des ganzen Konzertes waren jubelnde Zurufe zuhören, kräftiges Klatschen, die Spieler wurden von der so positiv ausstrahlenden Stimmung regelrecht getragen. Am Ende gab es stehende Ovationen und erst nach der zweiten Zugabe konnten die Spieler ihre Akkordeons abstellen. Für diesen großen Erfolg waren Spieler als auch Dirigent Marc Fischer zuständig, bei ihm lief alles zusammen. Sein merklich musikalischer Anspruch war deutlich zu hören, ebenso, seine musischen Forderungen an die Spieler selbst. Ebenso fanden Ehrungen beim Konzert statt. Gründungsmitglied Hans-Heinrich Hofmann wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt, Uwe Sacher für 40 Jahre, Ulrike Wetzel für 25 Jahre sowie Lieselotte Jung für 15 Jahre. Seit 15 Jahren begleitet Sebastian Winkler das Orchester mit dem Schlagzeug und Vorsitzende Stefanie Reis ist seit 15 Jahren im Amt. Weiter Informationen unter www.hhc-akkordeon.de. zg

     

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