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  • Di., 01. Oktober 2019, 11:59 Uhr
    Beim Kerwe Schubkarrenrennen starteten acht Teams

    Jugend hatte die Nase vorn

    Das Highlight am Kerwemontag: Schubkarrenressen in Nordheim. Foto: Petra Gahabka


     

    NORDHEIM – Zum Endspurt der Nordheimer Kerwe fand am Montagnachmittag das Schubkarrenrennen statt – eine Mordsgaudi, die sich keiner entgehen lassen wollte. Acht Teams gingen an den Start und gaben alles, denn neben Ruhm und Ehre winkte den Siegern zum ersten Mal ein Pokal. Während sich die Schaulustigen entlang der Strecke ein gutes Plätzchen sicherten, erklärte Armin Tremmel von der Arbeitsgemeinschaft Nordheim, die den Spaßwettbewerb wie immer gut organisiert hatte, die Regeln für Schieber und Lieger. An der Startlinie warteten schon die mit „Ferrari“ und „Silberpfeil“ beschrifteten Schubkarren, die ihrem Namen alle Ehre machten, als es mit Schmackes über die Schlauchbrücke ging und so mancher Insasse im Gefährt ein Stück abhob. An der Mittelstation warteten schon Emma Dornick, Kerwemudder in Ausbildung, und Kerwe-Oma Marion Schmitt mit bis zum Rand gefüllten Bechern – Schorle für die Erwachsenen, Wasser für die Jugend - die die Teilnehmer ruck, zuck leerten. „Habt ihr gemerkt, dass wenn man schnell trinkt, Vorteile hat?“, kommentierte Armin Tremmel die Trinkfestigkeit der Teilnehmer schmunzelnd. Der anschließende Slalom um die Pylonen erforderte einiges an Geschicklichkeit. Gespannt fieberten die Zuschauer, unter die sich auch Gurkenkönigin Noemi I. und Prinzessin Kyra gemischt hatten, mit, wenn die Schubkarre in Schieflage geriet oder gar mal kippte. Doch wer Zeit verloren hatte, konnte das bei der nächsten Aufgabe schon wieder wettmachen. Mit einem Löffel im Mund musste der Lieger eine Traube balancieren, während der Schieber im Sauseschritt den Rückweg antrat. Ein kurzer Stopp noch an der Mitteilstation, dann ging es unter dem Anfeuerungsrufen des Kerwevolkes ins Ziel, wo Bürgermeister Felix Kusicka und Gemeinderat Ewald Gleich als Schiedsrichter fungierten. Gleich der erste Wettlauf endete unentschieden und musste wiederholt werden. Das hatte es in der Geschichte des Schubkarrenrennens noch nie gegeben. Nach acht spannenden Rennen traten die jeweils bestens Teams gegeneinander an. Die Duelle waren so, wie man es sich wohl insgeheim gewünscht hatte: Jung gegen Alt. Bei den alles entscheidenden Rennen fuhren Tim und Moritz im roten Ferrari auf den dritten Platz, gefolgt von Matthias und Julia. Über den Wanderpokal, den der Bürgermeister und „die Kersch“ spendiert hatten, durften sich die Kerwe-Azubis Marlene und Niklas freuen. Darüber hinaus erhielten die drei Teams Gutscheine von Nordheimer Gaststätten. „Wir haben einen guten Nachwuchs, ein Lob an die Jugend, die die Tradition bewahrt“, freute sich Moderator Tremmel über deren Engagement.

    Petra Gahabka

     

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