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  • Do., 01. Oktober 2020, 14:26 Uhr
    Schule in den Weschnitzauen nimmt an Aktionstag teil/ Sport trotz aller notwendigen Abstands- und Hygieneregeln möglich und sinnvoll 

    „Jugend trainiert“ setzt Zeichen für den Schulsport 

    „Gemeinsam bewegen“ lautete das Motto des Aktionstag. Die Schule in den Weschhnitzauen hatte deshalb einen abwechslungsreichen Parcours für die Schüler auf dem Schulhof aufgebaut. Foto: Eva Wiegand


    BIBLIS - Notenspringen, ein Racer-Parcours, Linienlauf und Balancieren - vier Stationen waren am Mittwochmorgen von den insgesamt neun Klassen der Schule in den Weschnitzauen im Halbstundentakt nacheinander zu bewältigen. Der auf dem Schulhof aufgebaute Parcours war Teil der Aktion „Jugend trainiert“, ein Aktionstag der Deutschen Schulsportstiftung, der Kultusministerien der Länder sowie den am Wettbewerb beteiligten Sportverbänden, der am 30. September bundesweit viele Schulen mobilisierte und dazu aufforderte kreativ und individuell ein Bewegungsangebot auf die Beine zu stellen. So auch in Biblis: Nachdem die Teilnahme der Schule in den Weschnitzauen feststand, kam die Sportlehrerin Helga Langer ins Spiel. Gemeinsam mit Konrektorin Nora Snaschel überlegte sie sich einen ausgeklügelten Parcours, den sowohl die Erstklässler gut bewältigen konnten, aber auch für die Viertklässler noch Herausforderungen zu bieten hatte. Außerdem legten die Lehrerinnen Wert darauf, den Parcours so zu gestalten, dass er auch bei schlechtem Wetter im Außenbereich durchgeführt werden konnte. „Wir haben die Stationen so gestaltet, dass man sie notfalls auch unter dem überdachten Pausengang aufbauen konnte“, berichtete Langer. Ganz früh am Morgen baute sie schließlich mit ihren Kollegen Andreas Sauer und Sascha Schnöller sowie dem FSJler Florian Kern, die später auch die einzelnen Stationen betreuten, den Parcours auf dem Schulhof auf, Regen war nicht in Sicht. Pünktlich um 8 Uhr trat gleich die erste Klasse an. Los ging es mit der 3a, die sich in vier Gruppen aufteilte und die verschiedenen Stationen belegte. Für jede bewältigte Station bekamen die Schüler eine Bohne, die am Ende zum Klassenergebnis zusammengezählt wurden. Für alle Teilnehmer gab es dann nicht nur eine Urkunde, auch die erfolgreichste Klasse wurde ermittelt. Ziel der Aktion war es, die Bedeutung von Bewegung, Sport und Spiel im Schulalltag hervorzuheben, auch in Zeiten der Corona Pandemie, die den Sportbetrieb an Deutschlands Schulen, und damit auch den Schulsportwettbewerb, seit Mitte März fast vollständig zum Erliegen gebracht hatte. Die Einhaltung der Hygieneregeln war auf dem Schulhof jedenfalls problemlos möglich. Jede Klasse durchlief den Parcours alleine und hatte den Schulhof ganz für sich. Eva Wiegand

    Foto: Eva Wiegand

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