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  • Fr., 12. April 2019, 08:47 Uhr
    Ökumenischer Jugendkreuzweg unter dem Motto „An's Licht“ /Start im Hof der Lukasgemeinde mit sieben Stationen in der Innenstadt Lampertheims

    Jugendkreuzweg mit sieben Stationen

    Im Innenhof der Lukasgemeinde startete der diesjährige Jugendkreuzweg in Lampertheim. Foto: Sigrid Samson


    LAMPERTHEIM ­ Unter dem Motto „An's Licht“ startete am Donnerstagabend der diesjährige ökumenische Kreuzweg der Jugend, an dem sich Konfirmanden der Evangelischen Lukasgemeinde, Ministranten der Katholischen St. Andreas-Gemeinde und Jugendliche der Evangelischen Kirche aus Bürstadt beteiligten. Auch interessierte Erwachsene nahmen daran teil. Bereits zum vierten Mal wurde der Jugendkreuzweg in Lampertheim veranstaltet, der bereits seit vielen Jahren in ganz Deutschland durchgeführt wird: 1958 begann der Jugendkreuzweg als „Gebetsbrücke“ zwischen jungen katholischen Christ(inn)en in der Bundesrepublik Deutschland und der ehemaligen DDR; seit 1972 wird er ökumenisch gebetet.

    Gegen 19 Uhr versammelten sich zahlreiche Jugendliche und Kirchenanhänger im Innenhof der Lukasgemeinde, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen und zu Gott zu beten. Birgit Ruoff, Gemeindepädagogin der Lukasgemeinde und gleichzeitig Organisatorin der Veranstaltung, hieß die Anwesenden herzlich willkommen. „Lasst uns gemeinsam beten in Erinnerung an Jesus Schmerzen und Leiden; und lasst uns gedenken an unsere eigenen. Jesus will uns führen an's Licht“, betonte sie. Zur Eröffnung beteten alle gemeinsam, bevor die Leidensgeschichte Jesus vorgelesen wurde. Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Meine Hoffnung und meine Freude“ machten sich die Anwesenden auf den Weg; allen voran die Pfadfinder mit dem großen hölzernen Kreuz.

    Im Mittelpunkt des Kreuzweges standen Fragen, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen und umgekehrt, und was wir mit uns machen lassen. Der Kreuzweg soll den Menschen aufzeigen, dass Scheitern dazugehört im Leben; gleichzeitig führt er aber auch in ein besseres Leben, für das sich Jesus hingegeben hat. Das Motto „An's Licht“ zog sich durch den gesamten Abend, an dem die Passionsgeschichte im Vordergrund stand. Dabei spielten Geschichten aus dem eigenen Leben eine große Rolle, in Anlehnung an Texte aus der Bibel.

    Vom Innenhof der Lukasgemeinde führte der Weg zunächst zur Domkirche und anschließend weiter auf den Schillerplatz. Danach ging es zum St. Marienkrankenhaus; von dort aus zur Gemeinde Maria Verkündigung. Hier gab es eine Station an der Kreuzigungsgruppe; anschließend führte der Weg in die Kirche, wo gemeinsam der Abschlussgottesdienst gefeiert wurde. Alle Teilnehmer des Jugendkreuzwegs waren anschließend im Jugendheim Maria Verkündigung eingeladen, um sich gemeinsam mit Essen und Getränken zu stärken und sich gegenseitig auszutauschen. Sigrid Samson

     

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