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  • Mo., 09. Mai 2016, 10:31 Uhr
    Tropfsteinhöhle und Altstadt begeisterte die Ausflügler

    KAB Städtefahrt nach Buchen

    BUZ: Phantasievolle Tropfsteingebilde überraschten die Besucher in der Eberstadter Tropfsteinhöhle. Foto: oh


    BIBLIS - In das „Madonnenländchen“, den Übergang von Odenwald ins „Bauland“ führte die diesjährige Städtefahrt der Bibliser KAB. Während die Stadt Buchen noch im Sandstein-Odenwald liegt, ist der Stadtteil Eberstadt mit der Tropfsteinhöhle schon im Karstbereich des Baulandes. Dort entstand im Steinbruch bei Sprengungen im Steinbruch 1971 eine Öffnung in die Tropfsteinhöhle mit wunderschönen Tropfsteingebilden. Über 600 Meter Länge ist diese nun für Besucher ausgebaut. Die Teilnehmer der KAB Städtefahrt hatten jetzt Gelegenheit, die phantastischen Gebilde mit Namen wie „Hochzeitstorte“, „Haifischrachen“, „Große Familie“ oder „Weiße Frau von Buchen“ zu bestaunen. Am Nachmittag ging es in die ehemals von der Stadtmauer umschlossene Buchener Altstadt. Diese ist geprägt durch eine Vielzahl alter Fachwerkhäuser, dem historischen Rathaus und der Stadtkirche St. Oswald. Im späten Mittelalter holte die Hexenverfolgung auch Buchen ein: Selbst vor der Verbrennung der ehemaligen wohltätigen Bewohnerinnen des Beginenklösterle schreckte man nicht zurück. Nach einem Blick vom Stadtturm, der weit ins Bauland und den hinteren Odenwald reichte, gab es vor der Heimreise die wohlverdiente Pause in den Konditorei und Eiscafes. zg

     

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