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Mo., 15. Juni 2015, 10:37 Uhr
Qualifikation zur Meisterschaft bereits ein Gewinn
Karina Ackermann bei der Hessenmeisterschaft im Pech
Karina Ackermann bei den Hessischen Meisterschaften der Luftpistolenschützinnen im Landesleistungszentrum in Frankfurt. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Der Tag konnte eigentlich nicht besser beginnen: strahlender Sonnenschein und wenig Verkehr auf dem Weg ins Landesleistungszentrum des Hessischen Schützenverbandes in Frankfurt-Schwanheim. Auch die Waffen- und Ausrüstungskontrolle wurde ohne Beanstandungen absolviert. Doch schon beim Probeschießen, das nach der 15-minütigen Vorbereitungszeit folgte, hatte Karina Ackermann große Probleme mit ihrem Schussbild die richtige Höhe einzuhalten. Das führte dazu, dass sie für jeden Schuss ungefähr zwei Minuten benötigte und daher nach nur sechs Probeschüssen bereits in den Wettkampfmodus wechseln musste. Für die 40 Wertungsschüsse stehen den Schützen im Gegensatz zu Papierscheiben bei elektronischen Schießanlagen nur 50 Minuten zur Verfügung. Daher waren die mitgereisten Unterstützer auch in Sorge, als Karina nach zehn Minuten erst sechs Schüsse abgegeben hatte. Während sich das Tempo steigerte, so dass am Ende sogar mehr als fünf Minuten übrig waren, galt das nicht für die Trefferlage. Zu den dauernden Tiefschüssen gesellte sich dann auch noch der ein oder andere Ausreißer, so dass am Ende mit 264 Ringen 70 Ringe alleine zum Qualifikationsergebnis aus der Gaumeisterschaft fehlten. Dass Karina Ackermann das besser kann, hatte sie auch schon in Rundenwettkämpfen und im Training bewiesen, wo sie um die 350 Ringe erzielte. Da sie erst seit etwas mehr als einem halben Jahr mit der Pistole schießt, war alleine die Qualifikation zu dieser Meisterschaft schon ein kleiner Sieg und tröstete ein Wenig über das Ergebnis hinweg. ehr