Erstmals Medienpreis ausgeschrieben / Preisverleihung in Bensheim
Karl Kübel Preis 2015 an Ulrich Wickert
Ein Mal im Jahr verleiht die Ulrich-Wickert-Stiftung den Journalistenpreis für Kinderrechte. Foto: Michael Fahrig
KREIS BERGSTRASSE - Ulrich Wickert wird mit dem Karl Kübel Preis 2015 für sein Engagement für Kinderrechte ausgezeichnet, hat heute die Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie in einem Pressegespräch bekanntgegeben. Der Preis wird zum 16. Mal vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. Zudem hat die Stiftung die Ausschreibung des neuen Karl Kübel Medienpreises offiziell gestartet. Beide Preise werden am 4. September 2015 in Bensheim verliehen.
15 Mal ging der Karl Kübel Preis an vorbildliche Initiativen aus dem Bereich „Frühe Kindheit“. Jetzt hat sich die Stiftung entschieden, prominente Persönlichkeiten für ihr überdurchschnittlich hohes Engagement für Kinder und Familien zu würdigen. Das Preisgeld, gibt Wickert an, wird in die Ulrich- Wickert-Stiftung fließen. Die Ulrich-Wickert-Stiftung, unter dem Dach von Plan-International, verleiht jedes Jahr den Journalistenpreis für Kinderrechte, bei dem Beiträge ausgezeichnet werden, die auf die Situation von Kindern in Entwicklungsländern sowie speziell auf die Situation von Mädchen aufmerksam machen. „Ulrich Wickert zeigt mit seinem Engagement, dass sich gesellschaftlich viel bewegen lässt für Kinder und ihre Familien. Dies ist ganz im Sinne unserer Stiftung. Der Karl Kübel Preis 2015 würdigt den langjährigen und vielfältigen Einsatz des Preisträgers und ermutigt dazu, selbst aktiv zu werden“, so Daniela Kobelt Neuhaus vom Vorstand der Karl Kübel Stiftung.
Ergänzend zum diesjährigen Karl Kübel Preis vergibt auch die Karl Kübel Stiftung erstmals einen mit 10.000 Euro dotierten Medienpreis, der Beiträge würdigt, die Kinder und Familien in besonderer Weise in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung stellen. Die Beiträge aus Funk, TV, Print oder Online sollen sich in herausragender und beispielhafter Art mit der Situation von Eltern und Kindern auseinandersetzen und das öffentliche Bewusstsein für Bedürfnisse und Interessen von Familien schärfen – und zwar „nicht nur dann, wenn Familie als Patient zum Gegenstand der Berichte wird oder wenn sie für IBAN negative Schlagzeilen sorgt, sondern gerade auch dann, wenn Familie oder
Elternschaft gelingt oder wenn Familien zum tragenden Fundament für kindliche Entwicklung werden“, erläutert Kobelt Neuhaus. Medienschaffende sind aufgerufen, sich zu bewerben, am 20. Februar startete die Ausschreibung. Die Auswahl der Preisträgerin oder des Preisträgers erfolgt durch eine unabhängige Fachjury aus fünf renommierten Journalistinnen und Journalisten. Mehr Informationen gibt es unter www.kkstiftung.de. zg