Di., 30. Januar 2018, 22:42 Uhr
Problematische Ergebnisse bei Testfahrt / Nächste Probefahrt am 5. Februar
Kaum ein Durchkommen der Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr
BÜRSTADT – Am Montag, 29. Januar, fand auf Anregung des Ordnungsamtes und der Mobilitätskommission eine Probefahrt mit der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt statt. Befahren wurden die Steinlach-, die Clemens-, die Jahn-, die Kanal, die Peter-, die Karl-, die Heinrich, die Elisabethen-, die Friedrich- sowie die Bonifatiusstraße. Ziel war es zu überprüfen, ob die Rettungswege für die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr problemlos befahren werden können.
Es ist festgestellt worden, dass die Parksituation in den befahrenen Straßen für die Einsatzfahrzeuge teilweise problematisch war. Oftmals war ein Durchkommen nur durch eine sehr langsame und besonnene Fahrweise möglich. Besonders problematisch gestaltet sich die Situation in der Friedrichstraße. Hier mussten einige Bewohner zunächst Ihre Fahrzeuge umparken, damit die Probefahrt fortgesetzt werden konnte. Die geringe Restbreite machte ein Weiterfahren unmöglich. Im Zweifel könnten hierdurch entscheidende Minuten für die Rettung von Menschenleben verloren gehen.
Positiv ist, dass die Einmündungs- und Kreuzungsbereiche zum Großteil von parken Fahrzeugen freigehalten wurden. Darüber hinaus war die Situation in der Elisabethenstraße vorbildlich. Durch die einseitige Beparkung standen sowohl eine geeignete Restfahrbahnbreite als auch beide Gehwege für die Fußgänger zur Verfügung. Darüber hinaus konnte in der Elisabethenstraße beobachtet werden, dass eine Vielzahl der Fahrzeuge auf privaten Stellplätzen abgestellt worden sind.
Die Probefahrten sollen ab jetzt in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, um Problemstellen aufzuzeigen. Die nächste Befahrung findet am Montag, 5. Februar, um 19.30 Uhr statt. Es werden unter anderem wieder die gleichen Straßen befahren. zg