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Di., 15. Dezember 2020, 08:45 Uhr
KOMMUNALWAHL: SPD-Ortsverein Biblis-Nordheim-Wattenheim stellte das Programm zur Kommunalwahl vor
Keine großen Versprechungen – immer mit Bedacht
Sie stellten das Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 14. März 2021 vor (von links): Antje Rosebrock, Dominique Rosebrock, Erik Schiffner und Spitzenkandidat Sven Vollrath. Foto: Hannelore Nowacki
BIBLIS – „Biblis für alle“ hat sich der SPD-Ortsverein Ortsverein Biblis-Nordheim-Wattenheim als Leitsatz in das Kommunalwahlprogramm geschrieben, die Gemeinde soll ein lebenswerter Wohnort für alle Menschen sein. Dafür wollen sich die 22 Kandidaten stark machen, die sich auf der SPD-Liste für die Gemeindevertretung und die Ortsbeiräte am 14. März zur Wahl stellen. Ausgewogen zwischen den Ortsteilen und Mann und Frau sollte die Kandidatenliste sein, auf der auch einige Nichtmitglieder kandidieren. Dies sei gelungen, erklärteSpitzenkandidat Sven Vollrath bei der Pressekonferenz im kleinen Saal des Bürgerzentrums am vergangenen Donnerstag. Auf den vorderen Plätzen seien junge Leute und Menschen mit viel Erfahrung vertreten, jedoch hätten alle Kandidaten Lebenserfahrung und Expertise, die sie in die politische Arbeit einbringen können. „Keine großen Versprechungen machen, immer mit Bedacht“ zu agieren hat sich die Bibliser SPD vorgenommen. Mit ihrem Programm wollen sie sich von den anderen Fraktionen unterscheiden. Das vorgelegte Papiersei als eine erste Grundlage zur Orientierung über die kommunalpolitischen Ziele zu sehen und werde angepasst, wenn sich neue Herausforderungen ergeben würden. „Miteinander für Biblis, Nordheim & Wattenheim“ steht auf dem Titelblatt des Wahlprogramms, das im ersten Kapitel „ganzheitliche Planungsansätze“ für Generationengerechtigkeit, Inklusion und Vielfalt beschreibt. Erik Schiffner aus Biblis, Vorsitzender des Ortsvereins, nannte die Generationen gerechte Gemeinde als Ziel, außerdem Vielfalt und Barrierefreiheit, Wirtschaften und Leben mit dem Ziel der Nachhaltigkeitund Wohnungsbau. Die ärztliche Versorgung soll in Biblis bedarfsgerecht und flächendeckend sein, die Gemeinde für Ärzte anziehender werden. An bezahlbarem Wohnraum und Sozialwohnungen fehle es in Biblis, von etwa 400 Wohnungen bis 2030 gehen die Genossen aus. In der Gemeindevertretung habe die SPD Beschlüsse für diesen Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge erwirkt, doch die seien nur unzureichend umgesetzt worden. Im Helfrichsgärtel IV und V will die SPD Ein- und Zwei-Familienhäuser ermöglichen, ebenso am Werrtor und Rübgarten das Bauen unterstützen. Für den Klimaschutz soll die Fotovoltaik ausgebaut und Beratungsangebote der Gemeinde geschaffen werden. Biblis werde sich als Standort der Energieerzeugung neu erfinden, erklärte der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Dominique Rosebrock, der dabei auch an Fördermittel denkt. Wälder, Grünflächen und Blühstreifen, die erhalten und vermehrt werden sollen, stellen einen hohen Freizeitwert dar, betonte Rosebrock. Die Verwaltung sollte den Umweltschutz in den Bauplänen bedenken und mit Ressourcen vernünftig umgehen. Sven Vollrath kondensiertedas Wahlprogramm auf den Satz: „Die SPD steht für Fortschritt“.Auch Pressesprecherin Antje Rosebrock kandidiert für die Gemeindevertretung. Wie führt man Wahlkampf in dieser Coronazeit? Große Versammlungen wird es nicht geben, dennoch sollen möglichst alle Menschen erreicht und persönlich angesprochen werden, kündigte die Pressesprecherin an. Die Wahlkampfthemen sollen über Flyer-Werbung und über die Homepage in die Gemeinde getragen werden. Hannelore Nowacki