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  • Mo., 18. Mai 2015, 16:15 Uhr
    Sanierungsarbeiten auf dem Sodabuckelgelände schreiten zügig voran / „Schwarzbereich" aufgehoben

    Keine kontaminierten Bodenschichten mehr an der Oberfläche vorhanden

    NEUSCHLOSS - Die Arbeiten zur Sanierung des Sodabuckelgeländes im Lampertheimer Stadtteil Neuschloß sind in den letzten Monaten zügig vorangeschritten. Die Süd- und Westflanken des eigentlichen Sodabuckels wurden von den Grundstücksgrenzen zurückverlagert und die Böschungen abgeflacht. So konnte ausreichend Raum für die spätere Anlage eines umlaufenden Betriebsweges geschaffen werden.

    Bei der Umlagerung der Ablagerungsschichten trat teilweise sehr auffälliges Material zu Tage: grünlich-weiße Chemikalienschichten, schwarze Schlacken, rotbraune Röstrückstände, Bauschuttreste usw. Alle diese Ablagerungen wurden unmittelbar nach der Umlagerung mit sauberem Erdreich der späteren Wasserhaushaltsschicht abgedeckt. Seit Montag, 11. Mai, ist das Gesamtgelände flächig mit dieser ersten Erdschicht der späteren Wasserhaushaltsschicht abgedeckt. Dies bedeutet, dass keine kontaminierten Bodenschichten mehr an der Oberfläche vorhanden sind und es muss auch bei den später folgenden Arbeiten nicht mehr in diese kontaminierten Bodenschichten eingegriffen werden. Somit besteht auch kein Gefährdungspotential für die Verwehung kontaminierter Stäbe mehr.
    Aus diesen Gründen konnte der sogenannte Schwarzbereich am 13. Mai aufgehoben werden. Das heißt, alle weiteren Arbeiten können ohne die auf das Gefährdungspotential der Verwehung kontaminierter Stäube ausgelegten besonderen Schutzmaßnahmen ausgeführt werden. Es handelt sich somit fortan um herkömmliche Erdbauarbeiten, wie man sie von anderen Erdbaustellen auch kennt.
    Gleichwohl sind alle Beteiligten weiter bemüht, eine Staubfreisetzung weitest möglich zu verhindern bzw. zu begrenzen. Die entsprechenden Messgeräte zur Staubüberwachung werden weiter betrieben werden. In den kommenden Monaten erfolgt nun der Aufbau der bis zu 2,5 Meter starken Wasserhaushaltsschicht. zg
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