Gedenkveranstaltung in der Hüttenfelder Friedhofshalle
„Keine Mutter soll mehr ihren Sohn beweinen“
Die stellvertretende Ortsvorsteherin Beate Kettler und Pfarrer Reinald Fuhr bei der Kranzniederlegung. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Auch auf dem Friedhof in Hüttenfeld gedachten Bürgerinnen und Bürger den vielen Opfern von Terror, Krieg und Gewalt. Beate Kettler eröffnete in Vertretung für den verhinderten Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg die Gedenkveranstaltung in der Hüttenfelder Friedhofshalle. Sie erinnerte daran, dass nach der Erfahrung der beiden schrecklichen Weltkriege kein Europa rivalisierender Länder bleiben dürfe. Habgier, Neid und Wut seien die Hauptursachen der Kriegskatastrophen. Pfarrer Reinald Fuhr stellte seine Ansprache unter eine Verszeile der Hymne der DDR: “Dass nie eine Mutter mehr ihren Sohn beweint“. Dieser Satz steht auch auf dem Mahnmal der Insel Usedom, wo eine Ortschaft sechs Wochen vor Kriegsende dem Erdboden gleich gemacht wurde. Anhand zweier geschichtlicher Ereignisse erläuterte Fuhr die Ursachen des Krieges: Lüge und Propaganda. Nach den Liedern „Schalom, der Herr segne uns“ und „Gib uns Frieden jeden Tag“ des katholischen Kirchenchores unter der Leitung von Hermann Wunderle, wurde ein Kranz an der Gedenktafel für die Kriegsopfer niedergelegt. ehr