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  • Di., 12. Mai 2026, 14:25 Uhr
    SCHULWEGSICHERHEIT: SPD Lampertheim fordert konsequente Verbesserungen und Investitionen in die Infrastruktur

    „Kinder brauchen sichere Wege – nicht irgendwann, sondern jetzt“

    Symbolfoto KI-generiert

    LAMPERTHEIM – Die SPD Lampertheim fordert weitere konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Schulwegsicherheit in der Stadt. Anlass sind weiterhin bestehende Gefahrenstellen im Straßenverkehr – insbesondere an stark frequentierten Kreuzungen wie der Bürstädter Straße/Hagenstraße. „Kinder auf dem Weg zur Selbstständigkeit brauchen jede Unterstützung. Den Schulweg selbst ohne Eltern bewältigen zu können, ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Entwicklung“, erklärt die Fraktion der SPD Lampertheim übereinstimmend. Deshalb müsse die Verkehrssicherheit auf Schulwegen oberste Priorität haben. Zwar leiste die Stadtverwaltung im Rahmen des Sicherheitsprogramms KOMPASS wichtige Aufklärungsarbeit. Dazu gehören Schulweg-Broschüren, Verkehrstrainings gemeinsam mit Polizei und Ordnungsbehörde sowie die Kennzeichnung von Gefahrenstellen. Auch konkrete Verbesserungen wie Poller, Markierungen, Grünrückschnitte oder zusätzliche Kontrollen wurden in den vergangenen Jahren umgesetzt. 

    Bauliche und dauerhafte Gewährleistung

    Nach Ansicht der SPD reicht dies jedoch nicht aus. „Ein gutes Konzept auf dem Papier schützt kein Kind, das an einer unübersichtlichen Kreuzung übersehen wird“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Jens Klingler. Gerade schmale Gehwege, schwierige Sichtverhältnisse und der hohe Zeitdruck im Berufsverkehr machten Kinder zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern. Die SPD begrüßt ausdrücklich die Arbeit des KOMPASS-Programms und der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichzeitig brauche es aber zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur. Sicherheit dürfe nicht nur erklärt, sondern müsse baulich und dauerhaft gewährleistet werden. Konkret fordert die SPD Lampertheim bessere und übersichtlichere Querungsmöglichkeiten, eine konsequente Sicherung bekannter Gefahrenpunkte, breitere und besser geschützte Gehwege, regelmäßige Überprüfung der Schulwege gemeinsam mit Schulen und Eltern, sowie eine stärkere Priorisierung von Kindern im Straßenverkehr. „Die bestehende Infrastruktur muss gewartet und erhalten bleiben“, so Oliver Schmitt. Bereits in der Vergangenheit wurden in Lampertheim Gefahrenpunkte an Schulwegen analysiert und gemeinsam mit Eltern, Polizei und Schulen Verbesserungen entwickelt. Die Stadt hatte hierzu unter anderem Elternbefragungen durchgeführt und daraus konkrete Maßnahmen abgeleitet. Für Jens Klingler steht fest: „Ein Schulweg darf kein Hindernislauf sein, bei dem Eltern jeden Morgen mit einem flauen Gefühl im Magen zurückbleiben. Unsere Kinder brauchen sichere Wege – nicht irgendwann, sondern jetzt.“ zg

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