Forschertag lässt Sandvulkane ausbrechen und Papierwasserrosen erblühen
Kinder werden zu kleinen Einsteins
Zum Forschertag in der Alten Schule war Mitmachen angesagt. An zwölf Stationen warteten spannende Versuche auf die Kinder. Foto: Eva Wiegand
Biblis - Mit Freude und Enthusiasmus gingen am Mittwochnachmittag zahlreiche Kinder an die Arbeit. In der alten Schule fand zum ersten Mal der Forschertag statt, der ab sofort jährlich zum ausgiebigen Forschen auffordern will. Eingeladen hatte das „Forschernetzwerk Biblis“, eine Kooperation der Schule in den Weschnitzauen, der Steinerwaldschule, der Kindertagesstätten Pusteblume Sonnenschein und Glückskäfer sowie des evangelischen Kindergartens Nordheim. 2012 haben die Verantwortlichen angefangen zusammenzuarbeiten. „Wir haben uns ausgetauscht und überlegt was wir machen könnten. So ist der Forschertag entstanden“, erzählte Simone Kurt die stellvertretende Schulleiterin der Schule in den Weschnitzauen. Mit Kaffee und Kuchen war auch die Elternschaft am Start, außerdem sorgte der Kinderschutzbund mit seinem Spielmobil, dessen Einsatz von der Bürgerstiftung Biblis finanziert wurde, für Abwechslung. Doch zunächst machten sich die Kinder mit ihrem ausgeteilten Laufpass auf den Weg zu den zwölf Stationen. „Die Kinder stellen die Versuche vor und erklären den anderen wie es funktioniert“, berichtete Kurt. Während in dem einen Zimmer Wasserrosen aus Papier ausgeschnitten, bunt angemalt und danach vorsichtig ins Wasser gelegt wurden, brach an anderer Stelle ein Sandvulkan mit Hilfe von Backpulver und Essig aus. An einer weiteren Station wurde aus Stärke und Wasser Kleber gefertigt, das Magnet-Labyrinth wiederum forderte die Geschicklichkeit der Schüler und Kindergartenkinder. Noch viele andere Versuche standen bereit und machten den Kindern viel Spaß beim Ausprobieren. Eva Wiegand