KinderKirchenMorgen in Bobstadt stand ganz im Zeichen der Passionszeit
Kindern anschaulich die Geschehnisse der Osterzeit nahegebracht
Die Ereignisse rund um Ostern standeb im Zentrum des KinderKirchenMorgens in Bobstadt. Foto: oh
BOBSTADT - Am vergangenen Samstag vormittag waren Kinder ab vier Jahren eingeladen, um in der evangelischen Kirche in Bobstadt den monatlich stattfindenden KinderKirchenMorgen zu besuchen. Das Thema Ostern war in den Einladungen angekündigt, und so kamen die kleinen Besucher schon neugierig auf die Betreuerinnen zu, um zu erfahren, was sie denn erwarten durften.
Das Team bestehend aus Anne Görtz, Andrea Kornas, Daniela Beringer und Gabi Neeb hatte sich gut vorbereitet. Zunächst wurden unter Anleitung von Anne Görtz sogenannte Palmstecken aus Buchsbaum, Schleifen und bunten Eiern hergestellt. Das machte so viel Spaß, dass über den eigenen Bedarf hinaus produziert wurde. Gabi Neeb intonierte dabei das „Kinder-Mutmach-Lied“, das jetzt schon ganz gut klappt.
Nun begann der Kindergottesdienst und alle zogen mit ihren Palmbuschen in die Kirche. Dort hatte Daniela Beringer einen Kinder-Kreuzweg vorbereitet: Der Einzug in Jerusalem; hier durften die Palmwedel auf den Weg gelegt werden. Die spannende Frage, warum Jesus auf einem Esel und nicht auf stolzem Ross ritt, beantworteten sich die Kinder gegenseitig und mit Hilfe des Teams. Als Symbol für den Hinauswurf der Geldwechsler aus dem Tempel wurden Geldmünzen benutzt. Ein Teller und ein Kelch wiesen auf das letzte Abendmahl hin.
Hier gab es eine Unterbrechung des Gottesdienstes für das gemeinsame Frühstück mit selbstgebackenem Hefezopf und Osterkeksen. Gestärkt ging es zurück in die Kirche.
Die Geschichte griff die Vorgänge im Garten Gethsemane auf und die Zuhörer konnten ihr Wissen aus Schule und Kindergarten einbringen. Die Dornenkrone, das Kreuz und das steinerne Grab gaben ein Gefühl für das Leiden, das Jesus auf sich nehmen musste. Die Kinder entwickelten ein sicheres Gespür für die düstere Situation.
Das Team unterbrach an dieser Stelle erneut die Erzählung, nicht ohne den Ausblick auf ein mögliches „gutes Ende“
Als Erinnerung an das Erlebte und Vorausblick auf die Auferstehung durften die kleinen Gäste schöne Fensterbilder aus Transparentpapier herstellen. Außerdem gab es einen Bastelbogen mit dem Einzug in Jerusalem, der ein wenig Fingerfertigkeit verlangte. Zum Abschluss ging es noch einmal in die Kirche, um den Kreuzweg zu Ende zu bringen.
„Ist nun wirklich alles aus? Jesus begraben und tot?“, fragte die Erzählerin. Die Anwesenden hatten gut in der Schule aufgepasst und wussten, wie das Geschehen weiterging: Der Stein wurde vor dem Grab weggerollt und ein Engel verkündete die Auferstehung des Herrn. Die Leidensgeschichte Christi vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung am Ostermontag war kindgerecht erzählt und dabei mit Symbolen sichtbar und für die Kinder erfahrbar gemacht. Entsprechende Lieder ergänzten den Gottesdienst und nach dem Schlusssegen bekam jeder Gast noch ein kleines Osterpräsent. Die überzähligen Palmstecken durften sich die Besucher des Sonntagsgottesdienstes mit nach hause nehmen. Der nächste KinderKirchenMorgen ist am 3. Mai. zg