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  • Mo., 03. August 2015, 08:35 Uhr
    Riedrode feierte Kerwe mit ökumenischen Gottesdienst / 300 Euro aus Kollekte für die Tafel gespendet

    Kirche im Festzelt

    „Die Spende ist bei uns gut aufgehoben“, sagte Irene Finger vom Diakonischen Werk. Pfarrer Dirk Greverus (rechts) hatte den 300-Euro-Scheck mitgebracht. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Die Tafel unter der Trägerschaft des Diakonischen Werks ist auf Spenden angewiesen – ohne Spenden und ehrenamtliche Arbeit könnten die Bedürftigen gar nicht versorgt werden. Jede Spende ist daher willkommen – mehrere Geschäfte spenden Lebensmittel, die 70 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spenden ihre Zeit und immer wieder kommen Geldspenden in die Kasse. So war es auch am Freitagnachmittag nach Ausgabeschluss – ein Spendenscheck wurde übergeben. Da waren die Regale schon leergeräumt und die übrig gebliebenen verderblichen Waren im Kühlhaus, das ehrenamtliche Mitarbeiterteam fast vollständig im verdienten Feierabend. Aus Riedrode war die Kerwemannschaft mit Kerwevadder Max, Mundschenk Fabian und Kerwemädel Natascha zur Spendenübergabe gekommen. Das Kerwe-Organisationsteam wurde durch Bernd Beckenbach und Albert Glab vertreten. Pfarrer Dirk Greverus von der evangelischen Kirchengemeinde in Bürstadt hatte den großen symbolischen Scheck über die Summe von 300 Euro mitgebracht – Ergebnis der Kollekte beim ökumenischen Sonntagsgottesdienst im Festzelt bei der Riedroder Kerwe. Gemeinsam mit seinem katholischen Amtskollegen Pfarrer Detlev Urban hatte er den Gottesdienst gestaltet. Die Idee, einmal etwas ganz anderes am Sonntagvormittag zu machen,  hatte das  Organisationsteam um Bernd Beckenbach und Albert Glab. Mit Kerwevadder, Kerweborsch und Kerwemädle war man sich einig, dass zur Kirchweih ein Gottesdienst gehört, auch wenn Riedrode außer der Friedhofskapelle keine eigene Kirche hat: „Wir haben die Kirche im Festzelt“. Statt Jazz gab es dann  in diesem Jahr am Sonntagmorgen zur Kerwe den gut besuchten Gottesdienst mit der Rohrheimer Blasmusik – mit stattlicher Kollekte von 300 Euro. Groß war die Freude bei Irene Finger, Leiterin des Diakonischen Werks Bergstraße, und Tafel-Teamleiter Werner Straus. So viel Rückhalt in der Gemeinde zu haben, ehre vor allem die Ehrenamtlichen der Tafel, meinte Irene Finger. Rund 150 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 326 Menschen versorgt die Tafel, die Am Bildstock 79 ihren Laden hat. Familien und Senioren erhalten hier Lebensmittel, dazugekommen sind 120 Flüchtlinge als Tafelkunden aus den umliegenden Ortschaften, erklärte Straus. Wegen der üblichen Terminvergabe kämen die Kunden an den beiden Nachmittagen vereinbarungsgemäß nacheinander, nicht alle zusammen. Der Scheck wird seinen Platz an der Wand im Laden erhalten, wie die anderen auch. Hannelore Nowacki

     

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