Annelore Rhein (stehend) begrüßt ihre Mitglieder. Foto: ehr
HÜTTENFELD – Dass die Aktivtäten des evangelischen Kichenchores Hüttenfeld nach wie vor bei Mitgliedern und Freunden des Chores auf großes Interesse stoßen, bewies die Tatsache, dass über die Hälfte der Mitglieder – 30 an der Zahl - der Jahreshauptversammlung beiwohnten.
Musikalisch begrüßten die Aktiven des Chores die Anwesenden mit einem Gesang aus Taizée. Die erste Vorsitzende Annelore Rhein erinnerte zunächst an die drei passiven Mitglieder Irma Bierbaum, Lilly Moos und Ilse Thron, die seit der letzten Jahreshauptversammlung verstorben waren.
Die Rechnerin Hilde Kilian verfügt ja, seitdem das Rentamt ja die Finanzen aller gemeindeinternen Gruppen regelt, nur noch über eine Handgeldkasse, mit der sie die laufenden Geschäfte des Chores regelt. Das Barvermögen ist überschaubar.
Schriftführerin Ingrid van Beek stellte fest, dass der Verein über 55 Mitglieder verfügt, von denen 14 aktiv im Chor singen, die im letzten Jahr zwölfmal im Einsatz waren – hauptsächlich in Gottesdiensten. Neben den Auftritten wird natürlich auch der gesellige Aspekt groß geschrieben. Das zeigt sich am Ausflug der Sängerfamilie, die im letzten Jahr in die Pfalz und ins Elsass führten. Unter Anderem besuchte man die Straußenfarm in Rülsheim und das malerische Städtchen Weißenburg (Wissembourg) unmittelbar hinter dem deutschen Weintor auf elsässer Seite. Annelore Rhein bedankte sich beim Ehepaar Karl-Heinz und Marietta Berg, die alljährlich diese Fahrten organisierten. Berg stellte daraufhin gleich das Ziel für den Ausflug in diesem Jahr vor, der am 31. August stattfinden soll. Ziel ist Frankfurt mit seiner neu errichteten Altstadt, ein Abstecher nach Oberursel und dem nahegelegen Taunus nebst Saalburg, Hessenpark und Feldberg. Den Abschluss macht die Reisegruppe dann in einer zünftigen Apfelweinkneipe in Sachsenhausen.
Chorleiter Ronald Ehret gab dann die Termine für das laufende Jahr bekannt, die natürlich hauptsächlich auf die großen Feiertage fallen. Höhepunkt wird hierbei wieder der Reformationsgottesdienst am 31. Oktober sein. Ehret sieht seinen Chor nach wie vor trotz der schwinden Mitgliederzahl gut aufgestellt. Verstärkt will er zu gewissen Anlässen, wie Osternacht oder Weihnachten, die Jugend in die musikalische Gestaltung miteinbauen. Mehr Sorgen bereite ihm die Planungen, die mit der Umgstaltung des Gemeindezentrums durch den KiTa-Ausbau verbunden sind. „Sofern es noch Planungen sind“, konstatierte der Chorleiter. Denn Berichten aus der Presse nach scheinen vollendete Tatsachen bereits beschlossen. „Inwieweit das unsere Arbeit im Chor auch mit der Jugend beeinflussen wird, muss man abwarten“, so Ehret. ehr