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  • Mo., 29. Februar 2016, 09:21 Uhr
    Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule spendete Bücher für Erstklässler

    „Kleiner Hund auf großen Spuren“ zum Lesespaß zu Hause



    Eine gelungene Überraschung – jedes Kind der Klassen 1a und 1b der Astrid-Lindgren-Schule hat jetzt das Buch „Kleiner Hund auf großen Spuren“ für den Lesespaß zu Hause. Foto: Hannelore Nowacki

    BOBSTADT – Der Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule hat eine neue Aktion ins Leben gerufen – eine Buchspende für die Erstklässler, die seit einem halben Jahr lesen lernen und jetzt schon Spaß an Büchern haben. Als Tanja Stephan, 2. Vorsitzende des Fördervereins, und Nicolette Endisch, die Kassenwartin des Fördervereins, am Freitagvormittag mit einem großen Stapel Bücher in die Schule kamen, waren die Kinder der Klassen 1a und 1b in einem Raum zusammen, wussten aber noch nicht, dass sie gleich ein Geschenk erhalten würden: „Kleiner Hund auf großen Spuren“  - ein wunderschönes Buch mit einer Geschichte und vielen bunten Bildern zum Lesen zu Hause. Die Eltern haben eine Information erhalten, weshalb es den Förderverein gibt und was er macht. „Findet ihr die Überraschung gut?“ Auf ihre Frage erhielt Nicolette Endisch umgehend ein fröhlich klingendes „Ja“ von den Kindern.  Das war fast wie Weihnachten, soll aber auch zukünftig immer vor Ostern passieren. Unterstützt wurde die Aktion auch vom Spiel- und Schreibwarengeschäft Blodt in Bobstadt. Ein Buchexemplar kommt in den Bestand der Schulbücherei. Das Buchgeschenk hat der Förderverein auch als Belohnung gedacht, weil die Kinder sich anstrengen lesen zu lernen. Bis der Unterricht weiterging hatten die Klassenlehrerinnen  Jasmin Müller (1b) und Susanne Kaul (1a) den Kindern Zeit gegeben, in ihrem Überraschungsgeschenk zu schmökern. Einige blätterten das Buch neugierig durch, waren von den Bildern begeistert und zeigten sich gegenseitig, was ihnen gerade auffiel. Andere Kinder begannen gleich zu lesen, ein leises Murmeln war zu hören. Bald nach dieser Überraschungspause ging der Unterricht weiter. Susanne Kaul, Schulleiterin und Klassenlehrerin, berichtete im Gespräch mit dem TIP, dass die Kinder gerne und viel lesen. Zur Leseförderung gebe es Vorlesezeiten in der Schule und ein Erzähltheater mit handlicher aufklappbarer Bühne. In ihren Leseausweisen notieren die Kinder, wieviel sie am Tag lesen. Wenn der Ausweis voll ist, lesen die Kinder fünfzehn Minuten am Stück laut vor und sind dann schon echte Leseprofis – mit dem Titel Lesekönigin oder Lesekönig. Die beiden Vertreterinnen des Fördervereins machten deutlich, dass mit den Mitteln, die der Schule üblicherweise zur Verfügung stehen, nicht alles finanziert werden könne, was die pädagogische Arbeit interessanter gestalten kann. Um die Schule bei Projekten und Aktionen finanziell zu unterstützen, wurde 1998 der Förderverein gegründet. Die Gelder stammen aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden, auch aus Einnahmen von Festen. Selbst dürfe die Schule kein Geld erwirtschaften. Unterstützt wurde die Astrid-Lindgren-Schule unter anderem mit Spiel- und Fahrgeräten für den Pausenhof, Musikinstrumenten und Autorenlesungen. Mitglied könne jeder werden. Hannelore Nowacki

     
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