Fr., 22. Mai 2020, 09:34 Uhr
Vollsperrung des Knotenpunkt Bürstädter Straße / Andreasstraße am 26. und 27. Mai
Kleiner Kreisverkehr entschärft neuralgische Kreuzung
LAMPERTHEIM – Neben dem Anlegen von Radstreifen und verschiedenen Sanierungen von Radwegen, sieht das Radverkehrskonzept der Stadt auch eine Verbesserung bzw. Entschärfung von neuralgischen Kreuzungen vor.
Dem Knotenpunkt Bürstädter Straße / Andreasstraße kommt in der Lage im Straßennetz eine besondere Bedeutung zu. In diesem Bereich ballen sich förmlich mehrere Ziele sowohl für den motorisierten Verkehr aber auch ein nicht unwesentlicher Anteil an Rad- und Fußverkehr.
Die unklare Verkehrssituation gerade für Radfahrer und Fußgänger auf dem Weg zum Beispiel zum Verbrauchermarkt, aber auch die in der letzten Zeit auftretende Unfallhäufung, führten zur der Maßnahme und Empfehlung aus dem Radverkehrskonzept an dieser Stelle einen „kleinen Kreisverkehr“ einzurichten.
Aufgrund des eingeschränkten Straßenraumes wird der Kreisverkehr nur mittels Markierungen und Recyclingelementen errichtet. Die Mittelinsel wird überfahrbar gestaltet um für größere Fahrzeuge – wie etwa Busse – den Kurvenradius zu erhalten. Die Asphaltarbeiten beginnen ab dem 25. Mai. Dadurch ist im Kreuzungsbereich Bürstädter Straße / Andreasstraße mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Am 25. Mai werden die Straßenmarkierungen durch Abfräßen entfernt. An den darauffolgenden Tagen – 26. und 27. Mai – wird die Asphaltschicht im DSK-Verfahren – dünne, kalte Asphaltschicht – aufgetragen. Hierfür ist es notwendig, den Kreuzungsbereich vollzusperren. Die Umleitung von der Andreasstraße (B 44) kommend erfolgt über die Sudetenstraße - Martin-Luther-Straße - Bürstädter Straße / ggf. weiter über die Mozartstraße - Ringstraße. Von der Ostumgehung kommend erfolgt die Umleitung über die Ringstraße - Brahmsstraße - Bürstädter Straße / ggf. weiter über die Breslauer Straße - Sudetenstraße - Andreasstraße. Zu beachten ist, dass in der Zeit der Baumaßnahme die Brahmsstraße zur Einbahnstraße wird. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die Haltestelle „Breslauer Straße“ entfällt für den genannten Zeitraum. Es wird um gegenseitige Rücksichtnahme der Verkehrsteilnehmer und Beachtung der Beschilderung, insbesondere der Einhaltung der Haltverbotszonen, gebeten.
Die Zeiträume der Arbeiten werden allgemein unter Vorbehalt genannt, da sich diese aufgrund Witterungsverhältnisse oder besondere Vorkommnisse ändern können. Die Arbeiten werden durch die Firma Kutter Spezialstraßenbau GmbH & Co. KG ausgeführt. Sie wird sich bemühen, die Beeinträchtigungen während der Ausführung so gering wie möglich zu halten. Bei Rückfragen zum technischen und zeitlichen Ablauf der Baumaßnahme wenden Sie sich bitte direkt an die ausführende Firma. zg