Ein Besuch in Lorsch lohnt sich immer: Darüber waren sich die Mitglieder der CDU Bürstadt beim Besuch in der Nachbarstadt einig. Foto: oh
BÜRSTADT - Einst war Lorsch ein bedeutendes Kloster, heute stehen nur noch wenige Gebäude. Einst kamen Kaiser, Könige und auch ein Papst: Das Kloster galt im Mittelalter als eines der prachtvollsten und größten Klosteranlagen in Mitteleuropa. Es war Karl dem Großen unterstellt, der vor 1200 Jahren starb. „Ein Besuch in Lorsch lohnt immer“, war sich CDU-Vorsitzender Alexander Bauer sicher, als er sich mit rund zwei Dutzend seinen Parteifreunde aus Bürstadt mit dem Rad auf den Weg in die benachbarte Karolingerstadt gemacht hat. An dem Ausflug nahmen auch Bürgermeisterin Bärbel Schader, Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf, 1. Stadtrat Walter Wiedemann, CDU-Fraktionschef Thomas Möller und der Ehrenbürger und Senioren-Unions-Vorsitzende Horst Strecker teil.
„Zum 1250-jährigen Bestehen hat sich die Welterbestätte mit rund 13 Millionen Euro an Fördermitteln herausgeputzt. Es wurde in drei Jahren umgebaut und erweitert“ weiß Bauer. Ein Hauptbereich ist der Klosterhügel mit Königshalle, den die Bürstädter Besucher auch mit fachkundiger Führung rund eine Stunde intensiv studieren und begehen konnten. Außerdem wurde der lehrreiche Klostergarten besichtigt. Für die weiteren Bereiche, das Kirchenfragment, die Klostermauer oder ein neu Angelegter Klostergarten war die Zeit zu kurz. Auch die ursprüngliche Kostergründung Altenmünster und das neu eröffnete vier Hektar große Freilichtlabor Lauresham mit Endrücken aus dem bäuerlichen Leben zu Zeiten Karls des Großen wäre ein eigener Besuch wert gewesen. „Die Anlage ist beindruckend. Hier wird Geschichte erlebbar“, war der übereinstimmende Tenor der Besuchergruppe. Gegen Mittag war dann eine leckere Stärkung im Back- und Brauhaus Drayss angesagt, bevor man die Räder für die gemeinsame Rückfahrt durch den Lorscher Wald sattelte. zg