Vorstand einstimmig für weitere Wahlperiode im Amt bestätigt
Krankenpflegeverein unterstützt Diakoniestation
Der alte und neue Vorstand des Krankenpflegevereines. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Im Pater-Delp-Zentrum hielt der ökumenische Krankenpflegeverein Hüttenfeld seine diesjährige Mitgliederversammlung ab. Der Vorsitzende Hans-Jürgen Schuster konnte 14 Stimmberechtigte sowie die als Gast anwesende Leiterin der Ökumenischen Diakoniestation Christa Gerhard begrüßen. Schuster berichtete, dass die Anzahl der Vereinsmitglieder sich im letzten Jahr durch Austritte und Todesfälle von 69 auf 60 Mitglieder reduziert habe. Über die finanzielle Entwicklung berichtete Schatzmeister Olaf Menzel. Hervorzuheben war im letzten Jahr der Zuschuss in Höhe von 10.800 Euro für die Beschaffung von Autos für den mobilen Pflegedienst der Diakoniestation. Trotz dieser Ausgabe lag das Vereinsvermögen zum Ende des letzten Jahres deutlich im Plus. Die Mittel stehen bereit, um ähnlich wie im letzten Jahr, der Ökumenischen Diakoniestation bei unerwarteten Beschaffungen zur Seite zu stehen. Die Kassenprüfer des Vereins, Ingrid van Beek und Gerhard Ehret, konnten dem Schatzmeister eine übersichtliche und einwandfreie Kassenführung bestätigen. Der Vorstand wurde daraufhin von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet. Anschließend wurden die gleichen Mitglieder als Vorstand in einer Wahl einstimmig für eine weitere Wahlperiode von zwei Jahren betätigt, als da sind: Hans-Jürgen Schuster (erster Vorsitzder), Bodo Ehret (Stellvertreter), Olaf Menzel (Rechner), sowie Christel Fleig und Ursula Sachs als Beisitzerinnen. Als Kassenprüfer bestimmte die Versammlung Ingrid van Beek und Helma Ehret. Im zweiten Teil der Versammlung berichtete Christa Gerhard über die Arbeit der Ökumenischen Diakoniestation Lampertheim. Mit 84 Bediensteten werden täglich bis zu 360 Pflegebedürftige mit Hausbesuchen in der Kernstadt und den umliegenden Ortsteilen betreut, bis zu 100 Essen auf Rädern, davon auch zahlreiche für Hüttenfeld, ausgeliefert und in Lampertheim in der Kaiserstraße eine Tagesbetreuung „Meine Zeit“ organisiert. Für letztere steht ein Fahrdienst mit einem für Rollstuhl geeigneten Fahrzeug zur Verfügung, mit dem die Personen bei Bedarf von zu Hause abgeholt und später wieder zurückgebracht werden können. Kennenlernen kann man diese Einrichtung im Rahmen eines „Schnuppertags“ am 14. April in der Zeit von 10 bis 13 Uhr. Mit Bedauern musste die Versammlung zur Kenntnis nehmen, dass Christa Gerhard angekündigt hat, im nächsten Jahr in ihren wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Bis dahin gilt es für die Diakoniestation eine geeignete Nachfolge zu finden. ehr