Fr., 21.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 03. Dezember 2018, 11:34 Uhr
    Bürgermeisterin Schader, Landrat Engelhardt und Kreisbeigeordnete Stolz tauschten sich über die Themen „Soziale und gesunde Stadt” sowie die Schulen aus

    Kreis und Stadt gemeinsam für die Menschen in der Bürgerstadt mit Herz

    Ziehen zum Wohl der Bürger in Bürstadt an einem Strang: Die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Bürgermeisterin Barbara Schader und Landrat Christian Engelhardt (v.l.). Foto: Benjamin Kloos


    BÜRSTADT – Bürstadt zukunftsfähig gestalten und bereits heute die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft der Bürgerstadt mit Herz stellen – dies ist das gemeinsame Ziel der Stadt und des Kreis Bergstraße. Um über wichtige Themen zu informieren, luden Bürgermeisterin Barbara Schader, Landrat Christian Engelhardt und die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz am Freitag zu einem gemeinsamen Pressegespräch ein. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Entwicklung als „Soziale gesunde Stadt”, die Zukunft der Bürstädter Schulen sowie die Optimierung der Sporthallenkapazitäten.

    „Es ist wichtig, dass wir gemeinsam zum Wohl der Bevölkerung agieren”, betonte Bürgermeisterin Barbara Schader, bevor sie auf die Situation der Schulen einging. „Die EKS ist nach der Sanierung eine moderne Schule der Zukunft. Aber der Prozess ist noch nicht abgeschlossen, im Rahmen der ‚Gesunden Stadt‘ werden noch der Schulhof und das Freigelände umgestaltet. Hier haben wir die Bitte an den Kreis, dies unter den Aspekt der sozialen, gesunden Stadt zu setzen.” Generell gebe es eine enge Verzahnung der Stadt zu den Schulen, auch zur Astrid-Lindgren-Schule in Bobstadt. Bei dieser „ist ebenfalls eine gute Lösung mit dem Kreis gelungen. Die Dachsanierung der Sporthalle kann ihren Weg gehen, ich bin zuversichtlich, dass wir die Pläne bald im Ortsbeirat vorstellen können. Bobstadt ist ein wachsender Stadtteil, dies muss jetzt im Schulentwicklungsplan berücksichtigt werden”, so Barbara Schader. 

    Ein weiteres großes Projekt sei angestoßen: „Die Schillerschule platzt aus allen Nähten. Neben der neuen Mensa erhält dieser Ort, an dem Kinder vier Jahre lang geprägt werden, eine komplette Sanierung und Erneuerung. Dies ist ein richtiger Schritt in die Zukunft, danke an den Kreis, dass der Übergang vom Mensabau zur Modernisierung nahtlos gelungen ist. Hierbei ist besonders die Bewegungsförderung im Unterricht unglaublich wichtig”, stellte Bürgermeisterin Schader klar.

    Aber auch ein großes Problem wurde aufgezeigt: Die Hallenkapazitäten. „Wir bekommen zwar Platz auf dem neuen Bildungs- und Sportcampus, aber die Stadt selbst hat keine eigenen Hallen, nur der TV und die TSG. Ansonsten gehören diese dem Kreis. Wenn die Wasserwerkshalle, die am Campus gelegen ist, saniert werden kann, müssen wir gemeinsam eine Planung angehen, damit der Sport hier in allen Generationen möglich ist, für Schulen und Vereine. Unser Wunsch ist es, die Wasserwerkshalle zu sanieren und gemeinsam über Erweiterungsmöglichkeiten nachzudenken”, so Bürgermeisterin Schader.

    Landrat Engelhardt stellte klar, dass die Schulen eine der wichtigsten Aufgaben seien, die man habe, denn „es geht hier um die Zukunft der Gesellschaft. Wir haben in den letzten Jahren viel in den Schulstandort Bürstadt investiert, knapp 20 Millionen in die EKS ohne die Außengestaltung, die 2019 folgt. Auch in der Schillerschule investieren wir 19 Millionen Euro, um sie zu einer attraktiven, modernen Schule zu machen.” Bei der Astrid-Lindgren-Schule werde der Schulhof bereits saniert, 2019 folge der letzte Bauabschnitt. ”Und auch für die Sanierung des Hallendachs und des Foyers der Sporthalle Bobstadt haben wir 475.000 Euro an Mitteln zur Verfügung gestellt”, so Landrat Engelhardt. Im Bereich der Wasserwerkhalle sei es wichtig, diese Schulen und Vereinen zur Verfügung zu stellen. „Wir schauen, welchen Bedarf wir für die Schulatzung haben, die Stadt schaut, welchen Bedarf es für Vereine gibt, dann setzen wir uns zusammen. Denn wir wollen gemeinsam Engagement voranbringen”, versprach Landrat Engelhardt.

    Im Bereich der „Gesunden sozialen Stadt” gelte es laut Bürgermeisterin Schader, überall in der Stadt Bewegung und Begegnung zu ermöglichen, sowohl für Senioren als auch für Kinder. Und auch ein Ärztehaus und die Weiterentwicklung der gesundheitlichen Versorgung seien von großer Bedeutung. „Wir planen zudem einen Bewegungskindergarten auf dem Sport- und Bildungscampus.” In der gesamten Stadt sollen Bewegungs- und Begegnungsräume geschaffen werden, gegen die Vereinsamung und für die körperliche Gesundheit. „Bitte unterstützen Sie uns, wir werben für Mut, in einer gesunden und sozialen Stadt frühzeitig Prävention zu ermöglichen”, wandte sich Barbara Schader an die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz. Dieses zeigte sich von den Ideen begeistert und verwies auf eine Steuerungsgruppe Prävention, die 2019 ins Leben gerufen wird: „Wir wollen mit dieser lokal schauen, was hier vor Ort getan werden kann, gemeinsam mit den Krankenkassen und besonders im Bereich der Kindergärten. Denn wir müssen so früh wie möglich ansetzen.” Benjamin Kloos

     

    Beitrag aus der Rubrik

    » Bürstadt und Stadtteile
    » Lokal
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige TicketshopAnzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige 3 Anzeige - 1