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Mo., 10. Dezember 2018, 14:26 Uhr
Gemütlicher Weihnachtsmarkt in Nordheim mit Nikolausbesuch
Kulinarische Genüsse und handwerkliche Geschenkideen
Der Nikolaus brachte den Nordheimer Kindern große Freude. Foto: Hannelore Nowacki
NORDHEIM – Das große Weihnachtstor leitete die Besucher am Sonntag zum gemütlichenWeihnachtsmarkt hinter dem alten Rathaus, das Tor zum vergnüglichen Treff für alle Generationen, in der Platzmitte der prächtig geschmückte Tannenbaum. Hier versammelten sich zur Eröffnung am Sonntagvormittag in großer Runde stolze Eltern, Familien und viele Nordheimer sowie Bürgermeister Felix Kusicka und Ortsvorsteherin Renate Weissbrodt, die sich auf den Chor der Kindergartenkinder freuten und anschließend bei den etwa 20 Ausstellern und Essensangeboten haltmachten. Pfarrer Arne Polzer hatte seine Gitarre mitgebracht und begleitete die Kinder zu drei Liedern, die auch den Zuschauern gefielen. „Alle Jahre wieder“ sangen die Kleinen inbrünstig, gefolgt von der fröhlichen „Die Weihnachtsbäckerei“ und „Danke für diesen guten Morgen“. Simone Gall, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Nordheimer Vereine, begrüßte die Besucher und kündigte den nächsten Höhepunkt des Tages an – der Nikolaus mit seinem Wagen voller roter Gabentüten nahte bereits. Strahlende Kinderaugen, manchmal auch staunende kleine Kinder, schauten ihn an. Als Nikolaus machte SPD-Gemeindevertreter auf die Kleinen Eindruck und auch der Tüteninhalt mit einer Tafel Schokolade, Gummibärchen, Apfel und Mandarine, gespendet von der Bibliser SPD, gab Anlass zur Freude. Alle beteiligen sich in Nordheim am Gelingen des Weihnachtsmarktes war vielfach voller Stolz zu hören. Die Holzhäuschen aus dem Gemeindefundus stellte der Bauhof auf, die Vereine bieten den Besuchern kulinarische Genüsse bester Qualität und nützliche wie auch dekorative Dinge, private Aussteller wie Anke Petri in mittelalterlich anmutendem Gewand verkauften Handarbeiten. Der Tannenbaum wurde von Familie Biebesheimer gespendet, die roten Nikolaustüten als dekorative Hülle für den Inhalt hatte die Neue Apotheke gespendet, war zu erfahren. Imkerhonig, handgenähte Taschen, weihnachtliche Gestecke und Porzellantannenbäume, handwerkliche Holzarbeiten der Werkstatt Regentropfen und vieles mehr war zu haben. Bei den Vogelfreunden und NABU war auf einem Plakat zu sehen, dass die selten gewordene Feldlerche zum Vogel des Jahres 2019 auserkoren ist. Nistkästen und Futterhäuschen aus Holz gefertigt sowie das passende Futter waren hier im Angebot. Latwerge von den Landfrauen erfreute sich wie immer großer Beliebtheit, weshalb es eine Mengenbegrenzung von zehn Gläsern pro Person gab. Regentropfen mischten immer wieder mal mit, doch die Hoffnung war am Vormittag groß, dass die dunklen Wolken vorbeiziehen werden. Bei zweistelliger Temperatur im Vorfrühlingsbereich schmeckte der Glühwein dennoch. Hannelore Nowacki