Mo., 17.08.2026
Die Gratiszeitung für Lampertheim und das hessische Ried
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 11. April 2025, 09:00 Uhr
    OSTERVORFREUDE: Lampertheimer Ostermarkt der Lions bot besondere Kostbarkeiten und hübsche Kleinigkeiten rund um die Hans-Pfeiffer-Halle

    Kunst am Ei und Schönes für jeden Geldbeutel

    Der Goldhase hat seine goldenen Eier mit 24 Karat Blattgold im Blick. Gisela Werner verleiht großen und kleinen Eiern auch mit Motiven in Ölfarbe besonderen Glanz. Ihr Enkel Samuel begleitet sie gerne zum Ostermarkt.
    Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Flanieren und schauen, außergewöhnliches Kunsthandwerk und allerlei hübsche Kleinigkeiten zum Verschenken oder für die Osterdekoration zuhause entdecken – das war am Samstag und Sonntag vor einer Woche beim Internationalen Lampertheimer Ostermarkt des Lionsclubs in der Hans-Pfeiffer-Halle bei 40 Ausstellern geboten. Die schöne Frühlingsatmosphäre ließ sich auch im Tagescafé genießen. Dekorativer Blickfang war das Flaggen- und Blütenarrangement in der Hallenmitte zum Jahr der Verschwisterung, das die Stadt Lampertheim mit ihren fünf Partnerstädten feiert – mit Blühpflanzen hatten die Gärtner der Technischen Betriebsdienste unter der Leitung von Sabine Vilgis und Blumen Schuster die Stadtwappen auf grünem Rasen gestaltet. Zur Eröffnung am Samstag sprach  Bürgermeister und Schirmherr des Ostermarktes Gottfried Störmer über die Bedeutung dieser Freundschaft, anschließend spielte die Bläser-Klasse 6 des Lessing-Gymnasiums die Europahymne. Am Sonntagmorgen gab es kein Gedränge an den Ständen, die Aussteller hatten Zeit ihre Kunst zu erklären. Blüten, die nie verwelken und jeder zarte Ast tragen kann, hatte Sandra Müller aus Oppau gefertigt – alles gefilzt und ganz natürlich. Annelie Tafel verziert große und kleine Eier mit einer Verspannung aus Klöppelspitzen und Schiffchenspitzen, auch Occhispitzen genannt, eine Geduldsarbeit, die ihr seit 30 Jahren Spaß macht. Zum Lampertheimer Ostermarkt kommt sie von Anfang an. „Hier ist es immer schön“, sagt Hedwig Weinhold aus Essenheim bei Mainz, die Straußenei-Lampen fertigt und Gänseeier bemalt, auch ihre Schwester Rita Bierkandt aus Wiesbaden am Stand nebenan mit Aquarellen und Modellierungen lobt das schöne Ambiente und die gute Organisation. 

    Blickfang in der Hallenmitte war das Arrangement zur städtepartnerschaftlichen Verschwisterung mit Flaggen und Städtewappen, gestaltet mit Blühpflanzen, im Lampertheimer Wappen (links) ergänzt mit schwarzen Eiern.
    Foto: Hannelore Nowacki

     

    Zum dritten Mal war Gisela Werner aus Weilerbach bei Kaiserslautern mit ihrer Kunst am Ei gekommen. Ihr Enkel Samuel Werner begleitet sie gerne, wie er erzählt, er kenne auch schon viele Leute auf dem Ostermarkt. Aus dem Märchen weiß man, dass zumindest eine Gans goldene Eier legen konnte, bei Gisela Werner hat dies ein echter Goldhase übernommen. Unverkennbar strahlte hier kostbares Gold - mit viel Geschick trägt die Künstlerin Blattgold mit 24 Karat auf. Puteneier bekommen ihren Glanz durch Ölmalerei. Goldherzen sind umrankt von Blüten und mit feiner Schrift zitiert die Künstlerin auf den Eiern alte Weisheiten und Dichter, damit diese nicht verloren gehen. Letztes Jahr habe sie sehr gut verkauft, berichtet sie. „Anfassen erlaubt“ hatte Cornelia Schirmer auf  Kirschlorbeerblätter geschrieben. Flüssiges weißes Wachs trägt sie zu kunstvollen Dekoren auf Hühnereier und größere Eier bis hin zu Straußeneiern auf, eine Kunst, die man auch fühlen kann. Und man kann ihr bei der filigranen Arbeit zuschauen. Schön findet sie den Ostermarkt, ist deshalb zum vierten Mal gekommen, normalerweise sei der Verkauf ganz gut. Beim Lions-Adventsmarkt verkaufe sie mit Wachs verzierte Weihnachtskugeln. Zuschauer hatte auch Hans-Peter Meyer beim Aussägen vieler schöner Motive für Ostern und jede Gelegenheit, die er mit seiner Frau zu angenehmen Preisen anbietet. An diesem Sonntagmorgen wurde es im Foyer voll, die LA Reed Bigband zog viele Freunde der goldenen Ära des Swings an. Bilder und Holzskulpturen stellte die Künstler-Initiative Lampertheim (KIL) im Foyer aus. 

    Hannelore Nowacki

    Beitrag aus der Rubrik

    » Lampertheim und Stadtteile
    Anzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1Anzeige dkge 2x2
    Anzeige NK Worms und RheinhessenAnzeige TicketshopAnzeige 3 Anzeige - 2