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  • Mo., 04. Juni 2018, 10:28 Uhr
    Spargelkönigin Nadine II. besuchte Alten- und Pflegeheim Mariä Verkündigung

    Lampertheimer Spargel und Pfälzer Wein mit Informationen

    Beim festlichen Spargelessen wird natürlich Lampertheimer Spargel aufgetischt, frisch zubereitet von Küchenchef Steffen Nedza und Wolfgang Tanzer. Spargelkönigin Nadine II. war zur Freude von Heimleiterin Heide Neumann am Sonntag im Alten- und Pflegeheim Mariä Verkündigung zu Gast. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Langstielige gelbe Gerbera schmückten die festlich gedeckten Tische, weiße Tischdecken und gelbe Servietten brachten eine sonnige Atmosphäre in den Speisesaal. An diesem Sonntag stand ein Festmenü auf dem Speiseplan, beginnend mit Spargelcremesuppe, die mit gerösteten Mandelblättchen garniert war. Darauf folgte Spargelcocktail mit Schinken und Ei, als Hauptgang gab es Stangenspargel mit Sauce Hollandaise, Petersilienkartoffeln, Schnitzel „Wiener Art“. Wer Lust auf mehr hatte, wurde gerne mit Nachschlag versorgt, den die freundlichen Servicedamen an die Tische brachten. Auch der spritzige Pfälzer Riesling wurde auf Wunsch nachgeschenkt. Erdbeeren und Vanilleeis krönten das Menü abschließend. Im Alten- und Pflegeheim Mariä Verkündigung in der Hagenstraße ist das jährliche feierliche Spargelessen seit zehn Jahren Tradition, erzählte Heimleiterin Heide Neumann im Pressegespräch mit der Presse. Doch bislang einzigartig war diesmal, dass die Spargelkönigin ihr Kommen zugesichert hatte. Bevor die Spargelcremesuppe aufgetragen wurde, erzählte die königliche Botschafterin des königlichen Gemüses den Senioren, warum der Lampertheimer Spargel so gut schmeckt. „Wissen Sie, warum der Lampertheimer Spargel so lecker ist?“, fragte sie in die Runde. Die zarten weißen Stangen lieben nämlich den hier vorhandenen sandigen Boden. Darin finden sie schnell nach oben und werden gestochen, bevor sie das Licht erblicken. Natürlich habe sie selbst schon Spargel gestochen. Ganz anders sei es beim grünen Spargel, der an der Oberfläche wächst. Spargelkönigin sei sie für ein Jahr, dann komme schon die nächste, schon am nächsten Wochenende sei es soweit.
    Spargelkönigin Nadine II. suchte das Gespräch und schrieb auf Wunsch eine persönliche Widmung auf ihre Autogrammkarten. Foto: Hannelore Nowacki

    Als Spargelkönigin sei man viel unterwegs, erzählte sie zum Beispiel bei der Grünen Woche in Berlin, bei vielen Festlichkeiten und Vereinen. Schon am ersten Tisch bei ihrem Rundgang mit Autogrammkarten, traf Spargelkönigin Nadine II. auf einen gesprächsfreudigen Bewohner, der sich als „Lampertheimer Bub“ vorstellte und deutlich machte, dass er einiges vom Spargelanbau verstehe. Damals, als er selbst auf dem Spargelacker war, sei der Spargel noch mit Mist gedüngt worden. Dass man Spargel schräg ansticht, betonte er, Spargelkönigin Nadine II. konnte das aus ihrer praktischen Erfahrung bestätigen. An einem anderen Tisch hatten die Damen mit Blick auf die grazile Figur der Spargelkönigin eine Frage, die Nadine II. gerne beantwortete. Sie esse gerne Spargel, verriet sie, der bekanntlich kalorienarm ist. Doch auch andere Faktoren trügen zur schlanken Linie bei. Der Lampertheimer Spargel war geschält bestellt und geliefert worden, berichtete Heimleiterin Neumann. 130 Essen hatten die Köche frisch zubereitet. In einem weiteren Speiseraum wurde für Bewohner serviert, die Hilfe benötigen. An den Tischen entwickelten sich angeregte Gespräche, auch Angehörige und Gäste waren gekommen, die für ihr Menü bezahlten. Hannelore Nowacki




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