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  • Fr., 19. Juli 2024, 14:33 Uhr
    HISTORIE: Geschichtlicher Fahrradausflug mit dem Rotary Club Lampertheim durch Bürstädter Gemarkung – Fahrkomfort mit zwei E-Rikschas

    Lampertheimer und Bürstädter erkundeten gemeinsam die Vergangenheit

    Der Rotary Club Lampertheim hatte zur Erkundung der Bürstädter Geschichte und Besonderheiten zu einer Fahrradtour mit Treffpunkt auf dem Boxheimerhof eingeladen. Die Seniorenbeiräte beider Städte stellten ihre E-Rikschas mit Piloten zur Verfügung. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – An der St.-Wendelinus-Kapelle auf dem Boxheimerhof war am Donnerstagnachmittag der Treffpunkt für einen Fahrrad-Ausflug in die Bürstädter Geschichte, zu dem Rüdiger Engert, der neue Präsident des Rotary Clubs Lampertheim, die Mitglieder und Interessierte eingeladen hatte. Um auch älteren Teilnehmern die Mitfahrt zu ermöglichen, hatten die Seniorenbeiräte von Bürstadt und Lampertheim ihre beiden E-Rikschas inklusive Piloten zur Verfügung gestellt, ein besonderes Engagement, wie Engert hervorhob.

    Diese städteübergreifende Aktion unterstützte auch Klaus Grinda vom Verein für Heimatgeschichte Bürstadt, der als Geschichtsexperte und Führer die historischen Plätze und Besonderheiten der Bürstädter Landschaft erklärte. Heiß war es mit über dreißig Grad im Schatten, in der Sonne kam Wüstengefühl auf. Engert hatte die Durstlage erkannt und holte schnell Getränke für die rund zwanzig Teilnehmer.

    Von den insgesamt 30 Rotariern hatte sich fast die Hälfte zur Fahrradtour angemeldet, unter ihnen auch Erich Maier, der frühere Lampertheimer Bürgermeister. Der Club sei gemischt, erklärte Engert, Lampertheimer und Bürstädter Mitglieder sind vereint.

    Der Rotary Club on Tour: An der St.-Wendelinus-Kapelle auf dem Boxheimerhof war der Startpunkt der Radtour durch die Historie und Landschaft. Foto: Hannelore Nowacki


    Zwei Stunden hatte Grinda geplant, was jedoch von der Fahrgeschwindigkeit abhänge. Ein erster Halt war am Hesse-Hof nur wenige Meter weiter, wo die Mitfahrer im milden Schatten stehend erfuhren, dass der Boxheimerhof einst dem Kloster Lorsch und seit 1803 dem Land Hessen gehörte, später aber von den Nazis eingenommen wurde und nach dem Krieg zunächst Flüchtlinge hier ein Zuhause fanden. Nächster Halt sollte das Biotop Flur 21 in Bürstadt sein und nach einer Tour durch die Bürstädter Altstadt mit der St.-Michael-Kirche war ein gemeinsamer Abschluss im Schützenhaus geplant.

    Hannelore Nowacki
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