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  • Do., 02. August 2018, 11:13 Uhr
    Beim Hoffest der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ gab’s nicht hitzefrei

    Lampertheimer Wind wehte warm ums Herz

    Der Seniorenchor brachte den „Lampertheimer Wind“ gesanglich auf Touren. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Am kühlsten hatten es die Getränke beim sommerlichen Hoffest der Seniorenbegegnungsstätte „Alte Schule“ am Dienstag, weshalb sie bei den Besuchern heiß begehrt waren. Während das Wetter gerade dabei war für die Geschichtsbücher einen Hitzerekord zu erbrüten, hielt sich der auch im Liedgut bekannte „Lampertheimer Wind“ diesmal merklich zurück. Der Seniorenchor gab bei seinem Auftritt sein Bestes, winkte dem Wind mit ausgebreiteten Armen schwungvoll zu, doch es blieb bei einem leichten Luftzug, der jedoch dankbar angenommen wurde. Unter den weißen Zeltdächern im Hof hatte eine muntere Gesellschaft zusammengefunden, Senioren, die sich von der Juli-Hitze nicht abschrecken ließen. Ein wenig Schatten warf die Krone des Kastanienbaums auf die Zelte. Gerlinde Hellmuth, Vorsitzende des Seniorenbeirats, freute sich: „Ich bin erstaunt, wie viele Leute gekommen sind, eine tolle Leistung von den ehrenamtlichen Helfern und Besuchern“. Das Grillteam hatte nach gut zwei Stunden seine Arbeit weitgehend getan, am sicher heißesten Platz beim Hoffest. Nur ein paar hungrige Nachzügler verlangten noch nach Bratwurst und Grillsteak, dazu gab es auf Wunsch Kartoffelsalat oder Krautsalat. Auch Fleischkäse war im Angebot.
    Unter den weißen Zeltdächern hielt das Publikum lange aus und erfreute sich am Speisenangebot und Unterhaltungsprogramm. Foto: Hannelore Nowacki

    Auch Bürgermeister Gottfried Störmer sei zum Mittagessen da gewesen, teilte Gerlinde Hellmuth mit. Nachdem der Seniorenchor gesungen hatte, gaben Melitta Härtel und Albert Breckner von der neu gegründeten Theatergruppe der Seniorenbegegnungsstätte eine heitere Kostprobe mit „Ich bin sooo krank. Aber ich kenne die Ärzte, die helfen können“, einer von drei bislang einstudierten Sketchen. Die hübsch herausgeputzte Dame beklagte mimisch deutlich untermalt ihre Leiden, er wollte ihr als guter Freund, ebenfalls mit östlichem Akzent, mit guten Ratschlägen helfen. Wohin sich wenden, wenn man „ein Reißen in die Därm“ hat? Natürlich zum „Dermatologen“. Ideenreich legte er ärztliche Hilfe nahe. Ein „scheißliches Problem“ plagte die Dame, da kommt natürlich nur eine Reise nach Ägypten in Frage, zu den besten „Arschäologen“ der Welt. Die Zuschauer lachten und applaudierten. Bei Kaffee und Kuchen ging das Hoffest weiter. Für flotte Stimmungsmusik sorgte Alleinunterhalter Horst Herrmann aus Worms, der auch zum Tanzen animierte. Zum Sirtaki fand sich eine gut gelaunte tanzende Helfergruppe, die danach sogleich wieder an die Arbeit ging. Im Saal der kühleren Seniorenbegegnungsstätte war das große Kuchenbüffet aufgebaut und die Kreativgruppe, vertreten durch Inge Netscher und Bianca Klingler, beeindruckte mit einem umfangreichen Angebot an Grußkarten, kleinen Geschenkpäckchen, Tüchern und vielem mehr. Eine Anregung gab es zu den bestickten Säckchen verschiedener Größe – für Lavendelblüten oder das Smartphone würden sie gerne verwendet. Den Fahrdienst hatte Hermann Hüsken übernommen. Hannelore Nowacki

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