Finanzielle Mittel für das Litauische Gymnasium und die Metropolitan International School Viernheim
Landrat überbringt Förderbescheide
In Litauischer Tradition wurden die Gäste zur Überreichung der Förderbescheide in Hüttenfeld empfangen. Danach folgte eine kurze Führung durch das Litauische Gymnasium. Foto: Eva Wiegand
HÜTTENFELD - Es hat eine Weile gedauert, doch am vergangenen Dienstag war es soweit, da brachte Landrat Christian Engelhardt die mit Freude erwarteten und entgegen genommenen Förderbescheid in Höhe von rund 151.000 Euro für das Litauische Gymnasium und für die Privatschule Metropolitan International School Viernheim in Höhe von 79.000 Euro vorbei. Denn von den Mitteln des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP II), welches beim Bund aufgelegt wurde, um die Finanzen der Kommunen zu verbessern, profitieren sowohl öffentliche als auch private Schulträger. Sechs Privatschulen gibt es im Kreis Bergstraße, vier davon hätten Investitionsvorhaben, wie Engelhardt berichtete. „Nach hessischem Recht haben die Schulträger das Geld zum eigenen Nutzen weitergereicht bekommen“, erklärte er und ergänzte: „Überall sind es unsere Schüler – privat und öffentlich“, hob der Landrat im Rahmen der kleinen Feierstunde mit den Schulleitern und ihren Teams hervor. 20 Millionen KIP-Mittel hat der Kreis Bergstraße bekommen, davon trägt er einen 25prozentigen Eigenanteil in Höhe von 5,6 Millionen. Auf die Privatschulen entfalle insgesamt ein Anteil von 1,25 Millionen, die Höhe richte sich dabei nach der Anzahl der Schüler. Große Freude herrschte bei beiden Schulen. „Damit können wir Sachen in Angriff nehmen, die lange aufgelaufen sind“, freute sich die Geschäftsführerin der Metropolitan International School Viernheim, Julia Bentgens, wie auch die kommissarische Schulleiterin des Litauischen Gymnasiums, Irena Sattler, über den Förderbescheid. Einige Klassenzimmer im Litauischen Gymnasium in Hüttenfeld erstrahlen bereits in neuem Glanz, in den Herbstferien werden die restlichen Klassenräume auf Vordermann gebracht. „Es wird eins nach dem anderen erledigt, denn die Arbeitszeit ist begrenzt, da der Schulbetrieb weiterläuft“, erklärte Gerhard Rhein, Architekt aus Hüttenfeld. Die Heizungsanlage wird ebenfalls in den Herbstferien fertig, auch die Platten im Hof, die sich angehoben haben, sowie die Treppenanlage, die sich durchgewölbt hat, standen und stehen auf der Liste der zu erledigenden Arbeiten - kurz: die bauliche Anlage wird auf Vordermann gebracht. Die bereits fertig gestellten neuen Klassenräume kommen bei den Schülern und bei den Eltern jedenfalls gut an. „Das fördert auch das Lernen“, so Sattler - schließlich sei die Lernumgebung ganz wichtig. Eva Wiegand