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Mo., 04. November 2013, 12:53 Uhr
Ehrenabend beim Wassersportverein: Jubilare und sportliche Leistungen gewürdigt
Langjähriges Engagement und Lampertheimer Goldmädchen
Für langjährige Verbundenheit zum Wassersportverein ehrte der WSV am Samstag 12 Jubilare. Foto: Manuel Ding
LAMPERTHEIM – Als letzter Termin in der Saison des Wassersportverein steht der Ehrenabend. So fanden sich die Mitglieder auch am Samstag in der Halle des Vereinsheims ein, um sowohl die langjährigen Jubilare, aber auch besonderes Engagement, sowie herausragende sportliche Leistungen in den Bereichen des Rennsports und des Kanupolo in der Saison 2013 zu ehren.
Nachdem die erste Vorsitzende, Erika Gabler, die zahlreichen Gäste – die WSV-Halle war bis auf die letzten Plätze belegt –, pünktlich um 19 Uhr begrüßt hatte, übernahm sie sogleich die Ehrungen der Jubilare. In diesem Jahr konnten zehn Jubilare zur 10-jährigen Mitgliedschaft, fünf Mitglieder für deren 25-jähriges und für das 40-jährige Vereinsjubiläum 6 Mitglieder geehrt werden. Neben der Ehrennadel im entsprechenden Edelmetall wurde den Jubilaren auch ein Blumenstrauß oder ein Weinpräsent überreicht.
Für die langjährigen Mitgliedschaften übernahm der 2. Vorsitzende des Vereins, Peter Horstfeld, das Mikrofon. Im Jahr 1953 seien die für das 60-jährige Vereinsjubiläum zu ehrenden Jubilare in den Wassersportverein eingetreten. Das sei auch das Jahr gewesen, so Horstfeld weiter, in dem der Verein unter dem Namen „Wassersportverein Lampertheim 1929 e.V.“ in das Vereinsregister im Amtsgericht eingetragen wurde. „Das Vereinsleben spielte sich damals hauptsächlich im Bootshaus ab, wo auch der Grundstein gelegt wurde, auf dem der WSV heute noch bauen kann: „Kameradschaft.“ Alle Jubilare haben maßgeblich dazu beigetragen, dass man auf das Erreichte mit stolz zurückblicken könne. Sowohl im sportlichen, als auch im gesellschaftlichen Sinn. Zu den Jubilaren, Rudi Messner (50 Jahre), Heinz Schüssler, Herrmann Wegerle, Friedel Brechenser und Hans Götz (60 Jahre), fand Horstfeld ebenfalls persönliche Worte im Rückblick auf deren Vereinsaktivitäten.
Neben den Jubilaren gelte es auch weitere Mitglieder zu ehren, so Gabler. „Beim WSV gibt es noch eine weitere Auszeichnung: Den Vereinsehrenbrief für besonderes Engagement.“ Diese gingen in diesem Jahr an Joachim Stabler, der unter anderem immer zur Stelle sei, wenn es um die Technik in der Vereinshalle gehe, an Gabi Vetter, die sich besonders bei den Talentaufbaugruppen in den Schulen einbringe und Rainer Vetter, der sich durch sein Engagement als Schiedsrichter oder mit Boottransporten verdient mache. Darüber hinaus bekamen auch Petra und Peter Weber den Ehrenbrief überreicht, die sich im Kulturausschuss und der Vereinsfastnacht einbringen. Die Ehrungen der erfolgreichen Kanupolo-Sportlerinnen und Sportler übernahm Rainer Vetter und Dieter Brechenser die der Kanurennsportlerinnen und Sportler.
Bevor allerdings das leckere Buffet eröffnet wurde, übernahm noch einmal Rainer Vetter, um ein „Märchen“ zu erzählen, bei dem zwei junge Mädchen aus Lampertheim 2012 nach Hamburg zogen, um beim Ländervergleichskampf im Kanupolo teilzunehmen. Wie eben in einem Märchen, wurden Annika Adler und Emily Bildat gesichtet und zur deutschen Nationalmannschaft eingeladen. So kam es, dass die beiden Wassersportlerinnen aus Lampertheim mit der deutschen Nationalmannschaft obendrein auch noch den Europapokal U21, sowie die Europameisterschaft für sich entscheiden konnten. Anders als im Märchen jedoch sind die Ereignisse Realität. Kein Wunder also, dass Annika Adler und Emily Bildat ein weiteres Mal gesondert auf die Bühne gebeten und für ihre Leistungen geehrt wurden.