ST. MARTIN: Feuerwehr, Reitverein und Bläsergruppe unterstützten die Traditionsveranstaltung der CDU Hofheim
Lauter zufriedene Gesichter beim Martinsumzug
Auf ihrem Pferd Janka führte Angelina Frank als Sankt Martin den Umzug, zu der die CDU Hofheim schon seit Jahrzehnten einlädt, an. Von der Balthasar-Neumann-Kirche ging es zum Feuerwehrplatz, wo bereits ein stattliches Feuer brannte und die Kinder sich über Martinsbrezeln freuten. Foto: Petra Gahabka
HOFHEIM – Nach einem Jahr Corona-bedingter Pause endlich wieder ein Martinsumzug. Die CDU Hofheim hatte am frühen Donnerstagabend zu ihrer Traditionsveranstaltung eingeladen, und der Zuspruch war enorm. Kindern wie Erwachsenen gefiel das Event, welches von drei hiesigen Vereinen unterstützt wurde, sichtlich.
Der Platz vor der Pfarrkirche St. Michael, deren Glockengeläut schon von Weitem zu hören war, hatte sich schnell in ein beeindruckendes Lichtermeer aus Laternen verwandelt. Aufgeregt verfolgten die kleinen Gäste die Aufstellung des Umzuges, der wie immer von Sankt Martin hoch zu Ross angeführt wurde. Angelina Frank vom Reitverein und ihr Pferd Janka sind in dieser Hinsicht ein eingespieltes Team und schon viele Jahre mit dabei. Begleitet von Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr, der 14-köpfigen Hofheimer Bläsergruppe und jugendlichen Fackelträgern ging es mit Liedern wie „Ich geh mit meiner Laterne“ und „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind“ durch die Flatenstraße, Beinstraße und Kirchstraße zum Feuerwehrplatz, wo die Floriansjünger ein stattliches Feuer entfacht hatten, das zum Verweilen einlud.
Mit leuchtenden Augen schauten die Kinder in die hochschlagenden Flammen und freuten sich über die leckeren Martinsbrezeln. In den beiden Hofheimer Kitas und Krippen waren für diese Gutscheine verteilt worden. Die 500 Brezeln fanden reißenden Absatz, ebenso Kinderpunsch und Glühwein. Durch den Verkauf der Getränke und Brezeln werden die Kosten des Umzugs teilweise finanziert. Alexander Scholl, Hofheimer Ortsvorsteher und Fraktionsvorsitzender der CDU Lampertheim, berichtete, dass es im Vorfeld Überlegungen gegeben habe, ob die Veranstaltung aufgrund der steigenden Coronazahlen überhaupt stattfinden soll. „Es ist verantwortbar“, waren sich die Verantwortlichen am Ende einig. An den Verkaufsständen galten Maskenpflicht und Abstandsregel. „Die Menschen brauchen das Miteinander“, brachte es Stadtverordnetenvorsteher Franz Korb (CDU) auf den Punkt.
Dass viele Kinder die Martinsgeschichte kennen, hatte CDU-Mitglied Bernhard Appelt in Gesprächen festgestellt, auch freute ihn die „tolle Beteiligung“. Sein Dank galt allen, die zum Gelingen der Veranstaltung und einen reibungslosen Ablauf beigetragen hatten. Sowohl die Christdemokraten als auch die Brandschützer waren mit einem Dutzend Helfer im Einsatz. Wehrführer Heiko Seib lobte die Jugendfeuerwehr sowie die „Feuerflitzmäuse“ für deren Unterstützung und rührte fleißig die Werbetrommel für die Kinderfeuerwehr. „Wir suchen noch Mädchen und Jungs zwischen sechs und zehn Jahren, die Lust haben bei uns mitzumachen.“ Die Treffen finden alle 14 Tage montags von 16.30 bis 18 Uhr im Feuerwehr-Gerätehaus statt. Weitere Infos gibt es unter www.kinderfeuerwehr-hofheim@feuerwehr-lampertheim.de Petra Gahabka