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  • Mi., 20. Dezember 2023, 15:59 Uhr
    Lionsclub: Lampertheimer Adventsmarkt faszinierte mit Kunst, Kultur und Genuss

    Lebhafter Treffpunkt in der Welt der schönen Dinge

    Im Innenhof der Notkirche trafen sich Adventsmarktbesucher zum Genuss von Glühwein, Rostbratwurst und anderen Köstlichkeiten und schauten sich an den Holzhäuschen der Aussteller um. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Tannenduft so frisch wie im Wald empfing die Besucher des Lampertheimer Adventsmarkt am großen Tor zum Innenhof der Notkirche. Der Christbaumverkauf bot Gelegenheit, diesen wunderbaren Duft mitzunehmen. Ein paar Schritte weiter am Getränkestand des Lionsclubs war Glühweinduft in der Luft und auch die Rostbratwürste entsandten köstliche Duftmoleküle. Außerdem gab es Weihnachtsgebäck, Wein und Whiskey-Tasting und im hauseigenen Café in der Notkirche konnten Besucher bei Kaffee und Kuchen eine gemütliche Pause einlegen.

    Wenn es dunkel wird und alle Lichter leuchten, wenn die Kugeln am prächtigen Weihnachtsbaum im Innenhof der Notkirche viele Glanzpunkte setzen, dann ist der Lampertheimer Adventsmarkt am schönsten. Davon schwärmten Besucher bei der feierlichen Eröffnung zur Mittagszeit, sie wollten auf jeden Fall am Samstag- oder Sonntagabend wiederkommen, um diese stimmungsvolle Atmosphäre zu genießen. Doch auch im Tageslicht bewies der Künstlermarkt im Saal der Notkirche, draußen im Innenhof und im Gewölbe des Seminarraums seine besondere Magie und Anziehungskraft. Bürgermeister Gottfried Störmer eröffnete den Adventsmarkt als Schirmherr gemeinsam mit dem Präsidenten des Lampertheimer Lionsclubs Manfred Salber. Der Lionsclub als Veranstalter unterstützt mit dem Erlös kulturelle, soziale und pädagogische Projekte. Für fünf Euro waren an der Kasse Lose erhältlich, um vor allem die Tafel zu unterstützen.

    Aussteller ohne Fabrikware
    Die 34 Aussteller des Künstlermarktes hatten ihre Kunst mithilfe unterschiedlicher Materialien geschaffen, beeindruckend die Vielfalt. Helmut Meister, künstlerischer Leiter des Adventsmarktes, und selbst Meister der winzigen Perlen auf funkelnden Herzen, betonte im Gespräch mit dem TiP, dass die Aussteller keine Fabrikware anbieten. „Alles selbst gemacht, darauf legen wir Wert“. Einige Aussteller seien neu dazugekommen, andere seien vor einem Jahr so begeistert gewesen, dass sie nun zum zweiten Mal mitmachen.

    Entzückende Miniaturen von Roswitha Nitzsche verlockten zum Kauf, darunter prächtige Weihnachtsbäume mit wenig Platzbedarf. Foto: Hannelore Nowacki


    Vielfalt von Kunst und Programm
    Bei Cornelia Daut funkelte es – sie präsentierte aufklappbaren Weihnachtsbaumschmuck zum Aufhängen, ideal auch als ansehnliche Verpackung für ein Geldgeschenk. Detailreich sind die Miniaturen für die Puppenstube oder andere Zwecke von Roswitha Nitzsche, die in ihrer Winzigkeit bezaubern. Einen Weihnachtsbaum hat Ute Massoth gekauft wie schon vor einem Jahr, als die Künstlerin zum ersten Mal ausstellte. Begeisterte Adventsmarktbesucherin ist auch Irmela Lewitzki. „Den lassen wir uns nicht entgehen“, erzählt sie. Das künstlerische Angebot sagt ihr zu, während es beim Lampertheimer Weihnachtsmarkt eher auf die Geselligkeit und Verpflegung ankomme.

    Ansprechende Holzbilder
    Auf Holzscheiben aus Zwetschge, Pappel und Birke, auf Leinwand und Rehbock-Gehörn malt Daniela Pulway aus Rodgau ihre ansprechenden Tierbilder. Für warme Füße sorgen Sabine Schneider und Karin Bucher mit ihren handgestrickten Socken, jede ein Unikat, über 300 Paar hatten sie mitgebracht und strickten weiter. Lecker zum Reinbeißen sehen die Keramikplätzchen von Monique Ossig aus, nur zur Zierde, nicht zum Reinbeißen. Das Verspielte mag sie, was sich auch an den lustigen Fröschen zeigt. An beiden Tagen konnten die Besucher mehrere musikalische Auftritte genießen, zur Eröffnung hatte der Chor der Schillerschule Lieder und Gedichte einstudiert, später kam ein Ensemble der Musikschule, gefolgt von Alphornbläsern, Chor Ephata und der Katholischen Kirchenmusik. Am Sonntag trat ein Ensemble des Lessing-Gymnasiums auf, nach dem Vorlesewettbewerb und Geschichten für Kinder im Vorlesezelt traten der Chor Chorisma und die Jagdhornbläser auf. Vorlesen von Geschichten für Kinder stand am Samstag sogar stündlich auf dem Programm, einmal mit Bürgermeister Störmer als geübter Vorleser.

    Hannelore Nowacki

     

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