Di., 21. Januar 2020, 12:42 Uhr
Hernie Selbsthilfegruppe Bürstadt trifft sich jeden zweiten Freitag im Monat
Leistenbruch, Nabelbruch und Co.
BÜRSTADT – Bereits im 16. Jahrhundert hat der aus Augsburg stammende Chirurg Caspar Strohmayr Leistenbrüche operiert und seine Erfahrungen aufgezeichnet. Er beschrieb als erster den Unterschied zwischen inneren und äußeren Hernien. Als Hernien bezeichnet man alle Arten von Brüchen der Bauchwand, wie zum Beispiel Oberbauchbruch, Nabelbruch, Narbenbruch, Leistenbruch, parastomale Hernie und Schenkelbruch. Die bekannteste innere Hernie ist der Zwerchfellbruch.
Hernien sind also Brüche in der Bauchwand, aus denen Eingeweideteile oder Organe ausstülpen können. Daher sollten Hernien immer operiert werden, da die Gefahr der Abklemmung der ausgetretenen Teile droht.
Diese Brüche können in jedem Lebensalter auftreten. Besonders gefährdet sind Menschen mit Übergewicht , Diabetes, Raucher, Bindegewebserkrankungen oder Kortisontherapie.
Die Hernie Selbsthilfegruppe Bürstadt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten und ihre Angehörige zu informieren und zu unterstützen. „Wir haben Kontakte zu Hernienspezialisten, Krankenhäusern und Krankenkassen,
die uns beratend zur Seite stehen. Hernie- Betroffene und deren Angehörige
sind bei unseren Gruppentreffen
herzlich willkommen. Wir treffen uns jeden zweiten Freitag im Monat um 19 Uhr im Teamraum des Alten-und Pflegeheimes St. Elisabeth, Rathausstraße 4 in 68642 Bürstadt. Bei Fragen steht die Gruppensprecherin Sibylle Schmenger gerne auch telefonisch unter 0179 3790325 zur Verfügung. zg