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Mo., 10. Mai 2021, 08:02 Uhr
Künftige Hoheit und ihre Prinzessin Melanie Rasika Nitsch stehen in den Startlöchern
Leonie-Marie Kipfstuhl wird die 68. Gurkenkönigin
Freuen sich schon auf ihre neue Aufgabe: Die zukünftige Gurkenkönigin Leonie Marie Kipfstuhl (3.v.l.) und ihre Gurkenprinzessin Melanie Rasika Nitsch (2.v.l). Blumen gab es von Liselotte Blume-Denise (l.) und Johanna Iovine (r.) vom WVB und Gratulationen überbrachten die beiden scheidenden Hoheiten Noemi (3.v.r.) und Kyra. Foto: Eva Wiegand
BIBLIS –Sich einmal wie eine Königin fühlen, hübsche Kleider tragen und überall im Mittelpunkt stehen – diesen Wunsch hegen viele Mädchen. Für die beiden jungen Frauen Leonie Marie Kipfstuhl und ihre beste Freundin Melanie Rasika Nitsch geht der Traum nun in Erfüllung. Sie übernehmen das Amt der Gurkenkönigin und Gurkenprinzessin – auch wenn es in diesem Jahr kein Gurkenfest geben wird. Vorgestellt wurde das neue Gespann von der stellvertretenden Vorsitzenden des Wirtschafts- und Verkehrsverein Biblis (WVB), Liselotte Blume-Denise, die dem erkrankten Vorsitzenden Bruno Neumann Grüße vom Vorplatz des Alten Rathauses schickte und der scheidenden Hoheit Noemi I. und ihrer Prinzessin Kyra für ihre zweijährige Regentschaft dankte. „Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen“, brachte es Blume-Denise auf den Punkt, denn noch nie haben Hoheiten bisher das Amt ein zweites Jahr geführt. Dennoch habe sich der Vorstand des WVB darauf geeinigt eine neue Gurkenkönigin zu suchen, „weil wir hoffen, dass das Gurkenfest nächstens Jahr wieder stattfindet.“ Durch die zweijährige Regentschaft von Noemi und Kyra deckt sich dann auch wieder die Anzahl der Gurkenfeste mit der Anzahl der Gurkenkönigin: Die 68. Gurkenkönigin wird auf dem 68. Gurkenfest regieren. Noch bevor sich das neue Duo ausführlich vorstellte, nutzten Noemi und Kyra die Gelegenheit, kurz auf die abgelaufenen Jahre zurückzublicken und ihren Nachfolgern alles Gute zu wünschen, schließlich könnten sie sich nur allzu gut erinnern, wieaufgeregt sie bei ihrer Vorstellung waren. Den beiden „Neuen“ steht wohl eine Amtszeit mit vielen Unwägbarkeiten und Unsicherheiten bevor, dennoch freuen sich die Freundinnen auf ihr Amt. Schließlich kommt die zukünftige Gurkenkönigin aus einer Familie mit Gurkenköniginnen-Tradition: Bereits ihre Tante Petra Kipfstuhl-Middendorf sowie ihre Cousine Dana haben das Amt zuvor übernommen. „Ich fand das damals so toll, das war schon immer mein Traum“, sagte die 18jährige Abiturientin, die das Goethe Gymnasium in Bensheim besucht. Neben dem Turnen bei der TG Biblis gehört das Tennisspielen beim TC Biblis zu ihren Leidenschaften, gerne übt sie auch Yoga und betreibt Fitness und hat ein Herz für Tiere. Die ebenfalls 18jährige Melanie Rasika besucht die Karl-Kübel-Schule in Bensheim und wird, wie ihre Freundin, voraussichtlich dieses Jahr Abitur machen. Sie liebt das Schwimmen und Tauchen und ist seit ihrem sechsten Lebensjahr Mitglied bei der DLRG Biblis. Außerdem liest und fotografiert sie gerne. Die Inthronisation der zukünftigen Hoheiten findet am „eigentlichen“ Gurkenfestsonntag, 27. Juni, statt. Das Amt des Krönungsmeisters übernimmt Bürgermeister Volker Scheib. Dieser dankte zunächst den beiden scheidenden Hoheiten für viele schöne Momente, in denen sie mit ihrer Anwesenheit Nähe in die Gesellschaft gebracht hätten. „Die Leute waren froh, dass sie da waren“, betonte Scheib. Den „Neuen“ dankte er dafür, dass sie das Amt trotz vieler Unwägbarkeiten angenommen haben. „Schauen wir mal, wie wir zur Inthronisation zusammen kommen können. Wir sind kreativ!“, betonte Scheib – zur Not tut es auch ein Live-Stream. Eva Wiegand
Leonie Marie Kipfstuhl (rechts) wird die zukünftige Gurkenkönigin sein, ihre beste Freundin Melanie Rsika Nitsch unterstützt sie als Gurkenprinzessin. Foto: Eva Wiegand