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  • Fr., 20. Dezember 2013, 10:32 Uhr
    Zuschauerrekord beim diesjährigem Weihnachtskonzert des Lessing-Gymnasiums Lampertheim

    LGL begeistert über 1.000 Gäste

    Das Gemeinschaftsorchester ist ein neues Projekt unter Leitung von Dr. Matthies Andresen. Dabei traten erstmals Schülerinnen und Schüler Lampertheimer Grundschulen gemeinsam mit Musikschülerinnen und -schülern des LGL beim Weihnachtskonzert auf. Foto: Manuel Ding


    LAMPERTHEIM – Das habe man noch nicht erlebt, so hieß es zu Beginn des diesjährigen Weihnachtskonzerts des Lessing-Gymnasiums Lampertheim. Das Konzert der Musikschülerinnen und Schüler der Schule war schon immer gut besucht, am Donnerstagabend jedoch musste die Hans-Pfeiffer-Halle um das hintere Hallendrittel erweitert und rund 1.000 Stühle gestellt werden. Auch an der Parkplatzsituation war der große Andrang zu spüren. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn mussten die Gäste auf den nahegelegenen Parkplatz des Freibads oder der Reithalle ausweichen.
    Der große Andrang könnte durchaus und nicht zuletzt auch damit zusammen hängen, dass unter den jungen Musikerinnen und Musikern zum ersten Mal nicht nur Schüler des Lessing-Gymnasiums, sondern auch Lampertheimer Grundschüler vertreten waren, die, ebenso wie die „Großen“, ihre Familien, Verwandten und Bekannte mit brachten. Das Gemeinschaftsorchester - ein neues Projekt, das Dr. Matthies Andres ins Leben rief - durfte am Donnerstag den Abend beginnen. Mit „Lieb Nachtigall, wach auf“, „O Heiland reiß die Himmel auf“ und „Jingle Bells“ wurden die Gäste musikalisch in den Abend eingeleitet, nachdem sie von den beiden Moderatorinnen Jana Mössinger und Sandra Steidel begrüßt worden waren. Die beiden Neuntklässlerinnen wurden in der Rhetorikklasse von Coach und Lehrerin Vanessa Mußler-Handschuh bereits im Voraus auf den Abend vorbereitet.

    Was die einen lieben, fürchten die anderen. Die Altblockflötenspielerinnen und -spieler gaben unter Anderem den Song „Last Christmas“ von „Wham“ zum besten. Foto: Manuel Ding


    Nach dem Gemeinschaftsorchester betraten die jüngsten der Blechbläser die Bühne. „Unsere nächsten Künstler dürften heute besonders aufgeregt sein, da einige unter ihnen vor einem halben Jahr vielleicht noch nicht einmal wussten, was ein Saxofon ist“ kündigte das Moderatoren-Duo etwas frech die Bläser-AG 5 an. Die Fünftklässler aber überzeugten ihr Publikum mit bekannten Weihnachtsliedern davon, dass man als Musiker auch nach einem Jahr schon reif für die große Bühne sein kann. Danach folgte die Klasse 7d, die mit Altblockflöten unter der Leitung von Rosemarie Brumby ebenfalls drei Weihnachtslieder spielte. Begonnen mit „Leise rieselt der Schnee“, gaben sie mit „Bajuschki Baju“ ein eher unbekannteres Wiegenlied aus Russland  zum Besten, bevor sie ein bestimmtes Lied anstimmten, welches Mössinger und Steidel mit „die einen lieben es, die anderen fürchten es“ anmoderierten. Jedem war in diesem Moment schon klar, dass es sich um „Last Christmas“ der Gruppe „Wham“ handelte.
    So folgte ein buntes, musikalisches Programm, dass zwischen Chören und instrumentalen Stücken wechselte, bis die Klasse 7b und die Bandcoaching-AG unter der Leitung von Dr. Reimund Popp unter anderem mit einer Eigenkomposition in die Pause einleiteten.

    In einem bunt gemischten Programm wechselten sich instrumentale Stücke mit den Chören ab. Die Chor-AG der 5. und 6. Klassen brachten ihr Publikum mit Stücken aus dem Kindermusical „Der Schweinachtsmann“ von Jörg Hilbert und Felix Janosa zum Schmunzeln. Foto: Manuel Ding


    Während der Pause benötigte es einige kleine Umbauten auf der Bühne, denn nach zwanzig Minuten begrüßten die Schülerinnen und Schüler des Wahlunterichts Musik der 8. Klassen ihr Publikum zurück. Mit asiatischen Gongs und eigens gebauten Riesentriangeln, mit einem Durchmesser von etwa einem Meter, die an Kleiderständern befestigt waren, entführten sie die Gäste in das Reich experimenteller Klänge. Dr. Matthies Andresen gab dem Projekt den Namen „Triagong“.
    „Bühne frei für Frauenpower“ hieß es, als das „Chörchen“ - ein reiner Frauenchor - auftrat. Das Wort „Chörchen“ ließe auf etwas Kleines schließen, hieß es in der Moderation, die Stimmen der Sängerinnen jedoch seien riesig. Nach dem das Auftritt des Blasorchesters, geleitet von Jérôme Dath, verabschiedete die LGL-Bigband die über 1.000 Gäste, die den Musikern mit tosendem Applaus dankten.
    So trugen insgesamt 130 junge Musikerinnen und Musiker dazu bei, dass das Weihnachtskonzert des Lessing-Gymnasiums ein unvergessliches Erlebnis war. Manuel Ding

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