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  • Do., 21. Juli 2022, 16:25 Uhr
    LIONS CLUB LAMPERTHEIM: 3.000-Euro-Spende an „Helping Hands … oder Rudis Netzwerk“ für Ukraine-Flüchtlinge

    Lions Club beeindruckt von ehrenamtlichem Helferteam

    Der Lions Club Lampertheim unterstützt die ehrenamtliche Initiative „Helping Hands … oder Rudis Netzwerk“ für die ukrainischen Flüchtlinge mit 3.000 Euro. Im Bild (von rechts): Pressereferent des Lions Clubs Johannes Haefele, Präsidentin Caroline Wahl, Gründerin der Initiative Claudia Lamm, André Geppert, Koordinatorin Integration und Migration der Stadtverwaltung Kristina Delceva, Antje Egle und Elizabeth Lenhardt. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Alles ist ordentlich sortiert, Stapel von großen und kleineren Kartons, Kosten, volle Regale, Haushaltswaren, Stapel von blauen Handtüchern und sonstige nützliche Sachen machen sich breit. Auf der Bühne haben ebenfalls Kartons ihren großen Auftritt – alles gebraucht und gespendet. Auch die neuwertigen Waren wie Sonnenschutzmittel und Mückenspray, H-Milch und ein ganzer Karton voller Tampons sind Spenden. Im großen Saal des Jugendheims Mariä Verkündigung in der Hagenstraße ist trotzdem noch eine Menge Platz für Bewegungsfreiheit, wenn mal sehr viel los ist und ein Schwung von über zwanzig Leuten zu betreuen ist. Das passiert immer wieder mal. Unter den fleißigen ehrenamtlichen Lageristen ist die Gründerin der Initiative „Helping Hands … oder Rudis Netzwerk“ Claudia Lamm aus Lampertheim, die mit anderen Gruppen und Organisationen zusammenarbeitet und gut vernetzt ist, unterstützt von Antje Egle aus Bürstadt, die schon seit neun Jahren in der Ukrainehilfe aktiv ist und von der Aktion Weihnachten im Schuhkarton bekannt ist. Elizabeth Lenhardt und André Geppert sind die helfenden Hände, die bei der Ausgabe jeden Dienstag unentbehrlich sind. Die Freude war groß, als letzten Dienstag Besuch vom Lions Club Lampertheim mit einem großen Spendenscheck über 3.000 Euro kam. Lions-Clubpräsidentin Caroline Wahl und Pressereferent Johannes Haefele hatten die Initiative und ihren Stützpunkt im Jugendheim vor drei Wochen kennengelernt und waren beeindruckt. „Das müssen wir unterstützen“, sei ihr sofortiger Gedanke gewesen, erzählt die Präsidentin. Im Club habe man sich dann auf die Spende von 3.000 Euro für die Unterstützung der ukrainischen Flüchtlinge geeinigt, die hier mit dem Notwendigsten versorgt werden. Zurzeit seien in Lampertheim wohl 120 ukrainische Flüchtlinge, die Zahlen wechseln, berichtete Kristina Delceva, in der Stadtverwaltung ist sie als Koordinatorin zuständig für Integration und Migration. Geldspenden für die Initiative „Helping Hands … oder Rudis Netzwerk“ werden auf einem Konto der Stadt Lampertheim verwaltet und können bei Bedarf abgerufen werden. Vom Jobcenter komme die Unterstützung nicht so schnell, weiß Claudia Lamm von vielen ukrainischen Flüchtlingen, die dann zum Beispiel für den täglichen Bedarf und bei der Erstausstattung einer Wohnung oder für das Baby nicht über die Mittel verfügen, sich das leisten zu können. Es gehe um die Erst- und Notfallversorgung, doch nicht allein durch gespendete Waren werde Bedürftigen geholfen. „Uns kommt es auf Gespräche an, wir geben Informationen, an welche Stellen man sich wenden kann“, erklärte Claudia Lamm. Das Warenlager sei mittlerweile als Anlaufstelle bei den ukrainischen Flüchtlingen gut bekannt, aber auch Obdachlose, Rentner und andere Bedürftige, denen in diesen Zeiten das Geld ausgeht, können hier ihre Notlage lindern – kostenfrei und anonym, ohne Namensregistrierung oder Bedürftigkeitsnachweis. Spenden für die Unterstützung von Ukraineflüchtlingen können auf das Konto der Stadt Lampertheim bei der Sparkasse Worms-Alzey-Ried überwiesen werden: DE87 5535 0010 0003 1011 10, Verwendungszweck 48601011 Rudis Netzwerk. Bei Sachspenden bittet Claudia Lamm um vorherige Absprache, wegen der Erreichbarkeit am besten per E-Mail an Rudisnetzwerk@gmail.com. Die Ausgabe im Jugendheim in der Hagenstraße 15 ist dienstags von 16.30 bis 18 Uhr geöffnet, Spendenannahme nach Bedarf von 18 bis 19 Uhr. Der Lions Club Lampertheim engagiert sich unter dem Clubmotto „We serve“ mit Spenden und Unterstützung im sozialen und kulturellen Bereich. So wurde die Tafel mit einer Spende bedacht und der etwa 700 Meter lange Waldlehrpfad im Lampertheimer Stadtwald wurde mit Spenden des Lions Clubs eingerichtet.   Hannelore Nowacki

     

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