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    STADTPLAKETTE: Lampertheim verleiht hohe Auszeichnung an sechs verdiente Persönlichkeiten

    Lob und Anerkennung für geleistete Arbeit

    Nach der Auszeichnung mit der Stadtplakette der Stadt Lampertheim: (von links) Werner Hahl, Walter Kirsch, Spargelkönigin Alina-Sophie, Erster Stadtrat Marius Schmidt, Detlev Reppert, Brigitte Stass, Stadtverordnetervorsteher Franz Korb, Dieter Meyer, Fritz Götz und Bürgermeister Gottfried Störmer. Foto: Eva Wiegand


    LAMPERTHEIM - Mit der höchsten Auszeichnung der Stadt Lampertheim wurden am Freitagabend sechs engagierte Bürger ausgezeichnet. Die Stadtplakette in Silber überreichte Bürgermeister Gottfried Störmer an den ehemaligen Verwaltungsmitarbeiter Werner Hahl, der sich neben seinem hauptamtlichen Tätigkeitsfeld auch bei der Diakonie und der Lukasgemeinde in vielfacher Weise ehrenamtlich betätigte. Nur wenige Wochen zuvor war dieser in den wohlverdienten Ruhestand entlassen worden. „Werner, du hast bürgerschaftliches Engagement in höchst anzuerkennender Form gezeigt. Das ist nicht alltäglich, das ist außergewöhnlich“, lobte der Bürgermeister sein Wirken und erwähnte unter anderem seine Vorstandstätigkeit sowohl in der Diakoniestation als auch in der Lukasgemeinde, den Förderkreis der Domkirche, dessen Gründung er mit voran getrieben hatte, sowie seine Tätigkeit als Schiedsmann. „Deine Lebensleistung findet heute eine angemessene Würdigung“, betonte Störmer und überreichte Hahl zusammen mit der Spargelkönigin Alina-Sophie die Auszeichnung. Ebenfalls viele lobende und anerkennende Worte hatte Stadtverordnetenvorsteher Franz Korb für die ausgeschiedenen Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung Dieter Meyer, Walter Kirsch und Detlev Reppert. Sie alle hätten unter Hintanstellung der persönlichen Interessen in der Stadtverordnetenversammlung mitgewirkt und ihre Zeit geopfert, um Pakete von Sitzungsunterlagen durchzuarbeiten. Kommunalpolitik sei die intensivste Form der Politik. „Wir müssen die in Berlin beschlossenen Dinge umsetzen“, meinte Korb. Das Umgesetzte sei wiederum unmittelbar sichtbar für die Bürger, hier werde man direkt vor Ort angesprochen, entsprechend sei man auch Kritik ausgesetzt. Doch von einem war Korb  überzeugt: „Ihre Arbeit hat sich gelohnt. Die Stadt und die Stadtteile haben sich positiv entwickelt“, würdigte er schließlich die jahrelange ehrenamtliche Arbeit und dankte Kirsch, Meyer (beide Stadtplakette in Silber) sowie Reppert (Stadtplakette in Bronze) auch im Namen der Bürger. Sein Appell lautete schließlich: „Verfolgen Sie weiter aufmerksam das Geschehen und stehen sie uns mit ihrem Fachwissen zur Seite.“ Für die letzten beiden zu Ehrenden, die ehemalige Stadtverordnetenvorsteherin Brigitte Stass, und den ehemaligen ersten Stadtrat und langjährigen Stadtverordneten Fritz Götz gab es von Marius Schmidt einen sehr persönlichen Blick. Fritz Götz sei ein leidenschaftlicher Kämpfer für Gerechtigkeit, immer nah am Bürger, „ein Sozi durch und durch.“ Von Brigitte Stass sei er damals als neues SPD Mitglied herzlich empfangen worden. Mit ihr zu arbeiten, sei immer sehr angenehm gewesen. Schließlich lobte er ihre jahrelange Arbeit von 2006 bis 2021 als Stadtverordnetenvorsteherin. „Tolle Pionierarbeit, die du als erste Frau der Stadt geleistet hast“, so Schmidt. Eva Wiegand

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