Erfolgreiche Teilnahme des LGL am 25. bundesweiten MNU-Wettbewerb Physik
Mechanik, Elektrizitätslehre und Optik im Fokus
Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur, Physiklehrerin Hildegard Rau und die ausgezeichneten Schüler Henrike Stöckinger, Yannick Wetzel und Felix Hofer (v.l.). Foto: oh
LAMPERTHEIM – Physiktalente fördern und fordern, das ist das Ziel des „Bundesweiten Wettbewerbs Physik“ für die Sekundarstufe I, der jährlich vom Verband zur Förderung des MINT-Unterrichts (MNU) ausgerichtet wird. Auch Schüler und Schülerinnen des Lessing Gymnasiums Lampertheim beschäftigten sich über fünf Monate hinweg mit Aufgaben aus den Themenbereichen Mechanik, Elektrizitätslehre und Optik. Es wurden verschiedene Problemstellungen untersucht, die alle experimentellen Charakter haben und zur Durchführung von Versuchen anregen. Aufgabe eins führte zur Untersuchung, ob eine Fahrradstrecke über einen Berg oder doch besser in der Ebene zu wählen ist. Aufgabe zwei führte zur Frage, ob sich die Ziffern 6, 7 und 8 mit Glühlampen auf einem Steckbrett darstellen lassen und dabei die Glühlampen alle gleich hell leuchten.In der dritten Aufgabe sollte ein Sonnengucker zur Sonnenbeobachtung gebaut und untersucht werden.
Henrike Stöckinger (Klasse 7), Yannick Wetzel (Klasse 8) und Felix Hofer (Klasse 8) tüftelten intensiv an der Lösung der Aufgaben, dokumentierten ihre Ergebnisse und reichten im Januar 2019 ihre Lösungsmappe zur Korrektur ein.
Anfang Februar lagen die Ergebnisse vor: Yannick Wetzel (Klasse 8) und Felix Hofer (Klasse 8) erreichten Punktzahlen, die sich sehen lassen können und nahmen mit großem Erfolg am Wettbewerb teil.
Henrike Stöckinger (Klasse 7) erreichte ein herausragendes Ergebnis und qualifizierte sich damit zur zweiten Runde. Sie gehört damit zu den besten 89 Teilnehmer der Juniorstufe, die die zweite Runde erreichten. Eine ganz besonders hervorragende Leistung, wenn man bedenkt, dass insgesamt 357 Schülerinnen und Schüler in der Juniorstufe bundesweit teilgenommen haben.
Für die Aufgaben der zweiten Runde hat Henrike nun bis zum 24. April 2019 Zeit, diese zu lösen. Während in der ersten Runde Aufgaben für die Juniorstufe (bis Klasse 8) und Aufgaben der Fortgeschrittenenstufe (Klasse 9 und 10) getrennt gestellt wurden, gibt es in der zweiten Runde nur noch ein Aufgabenblatt für alle Jahrgangsstufen gemeinsam. Henrike konkurriert deshalb auch mit Schülerinnen und Schülerhöherer Jahrgangsstufen. Dennoch geht sie mit Elan und Eifer an die neue Herausforderung heran.Schließt Henrike auch die zweite Runde erfolgreich ab, winkt eine Einladung nach Jena. Vom 25. bis zum 29. Mai 2019 findet dort die Bundesrunde statt. zg