So., 29. August 2021, 11:01 Uhr
KAB BIBLIS: Fahrradmeditation zu fünf Stationen in Biblis, Nordheim und Wattenheim unter besonderen Bedingungen
Meditation in der Reithalle statt vor Ort
BIBLIS – Nach der langen Pause hatte die KAB zu einer Fahrradmeditation am 27. August eingeladen und versuchte einen ersten Schritt aus der Isolation der Pandemie zu machen. Die 31 Personen die sich angemeldet hatten trafen sich zuversichtlich, was das Wetter angeht,am Mittelkreuz des Alten Friedhofes und jedes Fahrrad wurde mit einem KAB Luftballon geschmückt.
Es sollte eine Tour werden, die durch alle drei Gemarkungen führt. An bestimmten Stationen wie am Feldkreuz zwischen Bobstadt und Biblis, südlich der Pfaffenaue, an der evangelischen Kirche in Nordheim, am Fährhausturm und der Burg Stein und zum Abschluss im Pfarrgarten in Wattenheim sollte Halt gemacht werden, alles war vom Gottesdienstteam bestens vorbereitet.
Nach der Begrüßung durch Friedel Berg, der voller Hoffnung war, dass es mit dem Wetter gut ausgehen könnte, eröffnete Maria Kissel mit einem Text die Meditation. Nach diesem Eröffnungsgebet, vorgetragen von Ursula Wenz, startete die Tour, doch kaum waren die letzten Fahrradfahrer in der Heinrichstraße unterwegs, setzte der Regen ein. Spätestens am Bahnübergang in der Pfaffenaue war die Fahrt zu Ende, denn der Regen war inzwischen zu stark geworden. So gut es ging suchte man etwas Schutz von dem Regen unter den Bäumen und es drohte der Abbruch der Meditation
Zum Glück war Sabine Peters in der Reithalle, so konnten sich alle unter der Überdachung der Reithalle unterstellen, nach Absprache mit ihr konnte die Meditation zumindest inhaltlich durchgeführt werden. Gedanklich wurden die einzelnen Stationen abgefahren und mit den Texten und Musikstücken von Andrea und Reiner Weis von der KKM mit Leben erfüllt. Die Stationen standen unter den Hoffnungszeichen: „Miteinander unterwegs“. „Miteinander reden“, „Miteinander helfen“, „Miteinander zusammenstehen“ und „Miteinander beten“.
Die Texte und Gebete an den Stationen wurde den Menschen gewidmet, die erkrankt sind oder Angst habe vor einer Infektion, für die Ärzte und Pfleger und für alle, die nach Schutz und Heilmittel suchen.
Bei der dritten Station, die am Fährhausturm in Nordheim geplant war, wäre die Schiffsglocke von Rüdiger Glaser vom Verein für Heimatgeschichte geläutet worden. Dies im Hinblick auf die vielen Opfer bei der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz. „Miteinander helfen“ war das ein Zeichen, zu helfen und die Menschen zu unterstützen.
Das Ziel der Tour wäre der Pfarrgarten in Wattenheim gewesen. So wurde auch diese Station am Reitplatz gebetet. Hierbei ging es darum, miteinander zu beten. Eine aufgestellte Kerze sei das Sinnbild meines Vertrauens darauf, dass du das Licht bist, das jedes Dunkel aufzuhellen vermag..
Zum Abschluss dankte Friedel Berg allen, die mit der Vorbereitung und Durchführung dieser Fahrt zu tun hatten. Sein Dank galt im Besonderen dem Ehepaar Andrea und Rainer Weis für die musikalischen Beiträge. Gerne wurden die Improvisationen als auch die modernen Lieder, interpretiert mit Gitarre und Klarinette, gehört. Zu den Teilnehmern sagte Berg„ nur durch Euer Beisein wurde die Meditation mit Leben erfüllt“ und freute sich besonders, dass auch fünf jugendliche Teilnehmer dabei waren. Mit dem „Vater unser“ und der Segensbitte wurde die Fahrrad Meditation beendet. Zur Stärkung für die Heimfahrt gab es noch Brezel und Getränke. zg