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  • Do., 29. April 2021, 14:54 Uhr
    Landrat Christian Engelhardt und die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz erläutern aktuelle Situation rund um Corona

    Mehr als 50.000 Personen im Kreis mittlerweile erstgeimpft

    KREIS BERGSTRASSE – Am Donnerstag informierten Landrat Christian Engelhardt und die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz über die aktuelle Lage rund um die Coronavirus-Pandemie. Positives hatte dabei zunächst Landrat Christian Engelhardt zu vermelden: „Mehr als 50.000 Personen im Kreis sind mittlerweile erstgeimpft. Das ist daher wichtig, da diese Impfung bereits in einem hohem Umfang Schutz bietet. Am Mittwoch wurden alleine 1.259 Menschen  im Impfzentrum in Bensheim erstgeimpft, das ist ein neuer Rekord und sehr erfreulich! Zusätzlich wird in den Arztpraxen geimpft, die auch immer mehr Impfstoff erhalten. Mittlerweile haben zudem alle Personen, die aus Priorität 1 und 2 angemeldet waren, nach Angaben des Landes Termin bekommen.” 

    Mit Blick auf die Impfung der Feuerwehrfrauen und -männer betonte Landrat Engelhardt: „Wir waren der erste Landkreis, der damit begonnen hat, Feuerwehrleute zu impfen und sind direkt gestartet sobald dies möglich war. Hierzu haben wir ein sehr positives Feedback von Seiten der Feuerwehren erhalten und werden mit dieser Aktion in einigen Tagen fertig sein.”

    Eine weitere positive Neuerung für alle Geimpften wurde seitens des Landes Hessen auf den Weg gebracht: Anstelle des Ergebnisses eines Schnelltests oder eines Selbsttests vor Ort kann man auch den Nachweis des vollständigen Impfschutzes in Hessen bei sich führen, beispielsweise für einen Friseurbesuch. Hierzu muss eine Zweitimpfung erfolgt sein, die zudem mindestens 14 Tage zurück liegt. 

    Bezüglich der möglichen Wiedereröffnung der Schulen betonte Landrat Christian Engelhardt, dass hierzu die Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unter 165 sein muss.

    Die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz erläuterte, wo derzeit die häufigsten Ansteckungen erfolgen. „Wir haben nach wie vor In Betrieben kleinere Cluster im Arbeitsbereich und mit steigender Tendenz Infektionen im familiären Kontext, wobei besonders jüngere Familien mit vielen Familienangehörigen betroffen sind.” In diesem Zusammenhang appellierte die Gesundheitsdezernentin, „dass wir alles tun sollten, um die Infektionszahlen weiter zu senken und hierzu möglichst Kontakte zu vermeiden.”

    Das Durchschnittsalter der aktuell Infizierten ist weiter gesunken und liegt jetzt bei knapp über 39, wobei die Gruppe der über 61-Jährigen nun nur noch bei 15 Prozent liegt. 

    Diana Stolz legte zudem einen Blick auf die Altersinzidenzen dar: So sind derzeit alle Altersgruppen zwischen 0 und 40 Jahren bei einer Inzidenz von über 200. „Danach flacht es extrem ab, bei den über 90-Jährigen liegt die Inzidenz bei 0”, so die Erste Beigeordnete. „Wir haben zudem ein Infektionsgeschehen auf hohem Niveau bei jüngeren Menschen.” 

    Derzeit sind glücklicherweise keine Pflegeeinrichtungen betroffen, währen es zehn Gemeinschaftsunterkünfte mit jeweils einer bis sechs betroffenen Personen gibt. An derzeit zwölf Schulen im Kreis gibt es jeweils zwischen einer und sieben betroffenen Personen, zudem sind sechs Kindertagesstätten mit je einem Fall betroffen. Benjamin Kloos
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