
KREIS BERGSTRASSE – Psychische Gesundheit ist von entscheidender Bedeutung für Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Aufgrund ihrer weiten Verbreitung in der Bevölkerung haben insbesondere Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen und Demenzerkrankungen große Relevanz für die öffentliche Gesundheit.
Seit 2010 ruft das "Aktionsbündnis Seelische Gesundheit" rund um den 10. Oktober deutschlandweit zur "Bundesweiten Woche der Seelischen Gesundheit" auf. Bei der Gesundheitspräventionsarbeit des Kreises Bergstraße spielt das Thema Seelische Gesundheit unabhängig davon das ganze Jahr hinweg eine wichtige Rolle. Dabei setzt das Team Gesundheitsprävention auf moderne Konzepte, die schon möglichst in der frühen Kindheit ansetzen. Denn: Die psychischen Belastungen unter Kindern und Jugendlichen haben seit der Corona-Pandemie deutlich zugenommen.
„Im Idealfall sollten sie frühzeitig angegangen werden, damit psychische Probleme nicht chronisch werden und bis ins Erwachsenenalter getragen werden. Niedrigschwellige Angebote, die in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen angesiedelt sind und zunehmend auch digitale Präventionsangebote, sind eine Möglichkeit, die psychische Gesundheit Jugendlicher positiv zu beeinflussen. Darauf setzten auch wir und unsere Kooperationspartner mit unseren Aktivitäten. Wir dürfen dabei nicht nachlassen, denn in Bezug auf präventive, lebensnahe Angebote für junge Menschen sehen wir weiterhin Handlungsbedarf“, sagt die Erste Kreisbeigeordnete und für das Gesundheitsamt zuständige Dezernentin Angelika Beckenbach.
Gemeinsam mit den Kooperationspartnern ist es Ziel des Kreises, die psychische Gesundheit der Bergsträßer Kinder durch Prävention zu fördern. zg
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