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Mi., 14. Mai 2014, 11:53 Uhr
TSG Bürstadt mit vier Turnerinnen bei Hessischen Landesjugendfinale in Kalbach bei Frankfurt am Main dabei
Melissa Merl, Stefanie Killian, Deborah Merl und Marlen Kimmel überzeugten
Hessische Einzel 2014 von links: Deborah Merl, Stefanie Killian, Melissa Merl und Marlen Kimmel. Foto: oh
BÜRSTADT - Für das Hessische Landesjugendfinale hatten sich von der TSG Bürstadt vier Turnerinnen in vier unterschiedlichen Wettkämpfen qualifiziert und zwar Melissa Merl, Stefanie Killian, Deborah Merl und Marlen Kimmel.
Die Kürwettkämpfe fanden alle am Samstag und die Pflichtwettkämpfe am Sonntag statt.
Mit Melissa Merl reisten am frühen Samstagmorgen ihr Fanclub zu ihrem und den nachfolgenden Wettkämpfen zusammen mit Übungsleiterinnen Conny Gebhardt, Martina Sänger und Ramona Eberle sowie Eltern an.
Melissa Merl begann ihren Kür-Wettkampf sehr angespannt am Sprung, mit einem Handstandüberschlag über den Sprungtisch. Sie hatte Probleme mit dem Anlauf und konnte den Sprung nicht optimal umsetzen, daher lag sie mit 10,55 Punkten unter ihrer Erwartung. Beim nächsten Gerät, dem Barren, zeigte sie ihr Können und erhielt dafür 11,45 Punkte. Durch einen Sturz bei der Freirolle und dem Saltoabgang verlor sie auf dem Balken wichtige Punkte und erhielt nur 9,85 Punkte. Anschließend zeigte sie eine sauber geturnte Bodenübung und platzierte sich am Ende auf dem 27. Platz bei einem starken Teilnehmerfeld.
An Sprung und Boden erhielt Stefanie Killian 11,40 und 11,60 Punkte und zeigte sich damit zufrieden. An Barren und Balken war die Anspannung zu groß und die fleißig eingeübten Teile, die im Training immer klappten – wie Handstandabrollen auf dem Balken oder Rolle rückwärts – wurden verwackelt geturnt, kamen nicht zum Stand auf dem Balken und wurden dadurch von den Kampfrichtern hart bewertet. Letztendlich sprang der 18. Platz für sie heraus.
Deborah Merl startete im letzten Kür-Wettkampf an diesem Tag. Beim Einturnen verlief noch alles sehr vielversprechend. Auch sie begann als erstes am Sprung und erhielt die zweitbeste Wertung. Sehr optimistisch, aber auch sehr angespannt, turnte sie als nächstes ihre Barrenübung. Hier bekam sie allerdings ihren Rückschwung von 90 Grad nicht anerkannt und erhielt eine strenge Endwertung von 10,90 Punkten. Enttäuscht startete sie als nächstes am Balken. Ihre Balkenübung konnte sie nicht mit 100% Sicherheit wie sonst im Training präsentieren und musste auch noch einen Sturz beim Bogengang rückwärts auf dem Balken einstecken. Am letzten Gerät, dem Boden, musste sie nochmals ihre ganze Konzentration und Kraft sammeln und erhielt von den Kampfrichtern eine mittlere Wertung. Dennoch landete Deborah in einem sehr starken Teilnehmerfeld auf Platz 11.
Ihre erste Hessenmeisterschaft - von der Halle und den anderen Turnerinnen und Vereinen beeindruckt – musste Marlen Kimmel als erste Turnerin am Sprung eine Hocke übers Pferd zeigen. In der olympischen Reihenfolge wechselte sie mit der Riege an den Barren. Hier turnte sie etwas verhalten und verschenkte wichtige Punkte. Ihre Balken- und Bodenübung zeigte sie sehr ordentlich. Bei der Siegerehrung durfte sie sich über den 19. Platz freuen. zg