Pädagogischer Tag an der ALS zum Thema "Variables Lesen"
Methode zur Förderung der Lesekompetenz
kennen. Foto: oh
BOBSTADT – Anfang Mai fand an der Astrid-Lindgren-Schule Bobstadt ein Studientag zum Thema "Variables Lesen" statt. Die Fortbildung wurde durch den Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule Bobstadt e.V. finanziert. Im normalen Unterricht ist eine Leseschwäche bei Schülern nicht immer von den Lehrkräften frühzeitig erkennbar. Dies hängt unter anderem daran, dass Kinder, wenn sie einen Text mehrfach lesen, um die Lesegeschwindigkeit zu steigern, diesen erraten oder nach kurzer Zeit auswendig können. Ursache von Leseschwäche ist die Problematik, dass die Aufmerksamkeit nicht gleichzeitig auf die Lesetechnik und das Leseverständnis gerichtet werden kann. Die Methode des "Variablen Lesens" ist ein Lesetraining für Schüler der Klassenstufen 2 bis 4 und setzt am Leseniveau des Kindes an. Durch spezielle Übungen kann das Lesen automatisiert werden, damit die Aufmerksamkeit für das Textverständnis frei wird. So beginnt das Training mit dem Lesen von Buchstaben, Silben, Wörtern, kurzen oder längeren Texten.
Bei dem durchgeführten Studientag lernte das Lehrerkollegium die für die Schüler
sehr motivierende und leicht durchzuführende Methode des "Variablen Lesens"
kennen (theoretisch und praktisch). Neben dem Erkennen einer tatsächlichen
Leseschwäche handelt es sich um eine Methode zur Förderung der Lesekompetenz.
Ebenfalls wurden wissenschaftliche Erkenntnisse zur Leseförderung besprochen.
Die Methode soll nun im Unterrichtsalltag in der gesamten Grundschule angewandt
werden. Die Kinder und Eltern dürfen gespannt sein. zg