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    STADT LAMPERTHEIM: Empfang der 50-Jährigen im Stadthaus mit geselligem Ausklang / Einladung zum ehrenamtlichen und gesellschaftlichen Engagement

    Mit 50 durchstarten!

    Nach seiner Willkommensrede lud Bürgermeister Gottfried Störmer die Jahrgangsangehörigen der Jahre 1973/1974 zum geselligen Nachmittag ein. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – An diesem sonnigen Samstagnachmittag standen einige Grüppchen in bester Stimmung vor dem Stadthaus zusammen, bevor sie zum offiziellen Empfang der Stadt Lampertheim für die 50-Jährigen der Jahrgänge 1973/1974 in den Sitzungssaal strebten. Schon vor dem Eingang war zu hören – hier gibt es viel zu erzählen. Die rund fünfzig Gäste erwartete eine Feierstunde mit Willkommensrede mit Gratulation des Bürgermeisters und ein großes Angebot an Getränken mit Gebäck, alles schön präsentiert und vorbereitet vom Fachdienst 40, die Stehtische waren in grüne Hussen gehüllt. Eine liebgewonnene Tradition nannte Bürgermeister Gottfried Störmer diesen Empfang der 50-Jährigen, den es seit 1972 gibt, also auch ein runder 50-jähriger Geburtstag. Eingeladen waren alle Lampertheimer Einwohner aus den Jahrgängen 1973/1974, die sich zum Teil noch aus Kindertagen und der Schulzeit kennen, aber auch die zahlreichen Zugezogenen. Es geht darum, alte Bekanntschaften zu beleben, Freunde wiederzutreffen und neue Leute beim geselligen Zusammensein an diesem Nachmittag kennenzulernen, wie Störmer erklärte, aber auch um Anregungen, sich in der Stadt mit den vielen Angeboten einzubringen. Im historischen Rückblick auf die Jahre 1973 und 1974 nannte Störmer das noch geteilte Deutschland, den Kalten Krieg und die damalige beginnende Ölkrise, die Erkundung des Weltraums und die Erfolgsgeschichte von ABBA, dies im Vergleich zur Welt von heute mit dem vereinigten Deutschland, der Digitalisierung und Plänen für die bemannte Reise zum Mars.

    Applaus für Bürgermeister Gottfried Störmer, der eine humorvolle Rede gehalten hatte. Foto: Hannelore Nowacki


    Mehr Zeit für ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement

    In der persönlichen Bilanz der Geburtstagsgäste geht Störmer von einer vorwiegend gelungenen Lebensgestaltung aus und dankte den Mitbürgern für ihren persönlichen Beitrag zur Gemeinschaft. „Sie sind wie man so sagt Best Ager, die berufliche Position ist weitestgehend erreicht und die Kinder sind sicher aus dem Haus“. Und daher, so Störmers Gedanke – haben die Best Ager mehr Zeit für ehrenamtliches und gesellschaftliches Engagement in Vereinen, in Sport und Kultur und Politik. Ein „Werbeblock“, der zum Programm gehört. Allerdings kündigte Störmer an, den Passus seiner Rede, die Kinder seien aus dem Haus, zu überarbeiten. Hatten doch die Anwesenden bei diesem Thema spontan lachen müssen. Das habe ihn keineswegs überrascht, meinte Störmer, doch gehe er davon aus, dass diese Kinder nicht mehr erzogen werden müssten. Störmer regte an, darüber nachzudenken, was den Einzelnen Spaß machen könnte, um sich aktiv in das Gemeinwesen einzubringen. Auch zum Besuch der öffentlichen Sitzungen der städtischen Gremien wie die Stadtverordnetenversammlung lud Störmer die Gäste ein. Den Stadtverordnetenvorsteher Franz Korb, den Ersten Stadtrat Marius Schmidt und Spargelkönigin Julia II. stellte er vor, die als Botschafterin des Lampertheimer Goldes den Gästen gratulierte und einen schönen Nachmittag wünschte. Wie Sandra Schmiedel vom Fachdienst Ehrenamt und Vereine dem TiP mitteilte, hatte die Stadtverwaltung 360 Einladungsschreiben verschickt, vierzig Angeschriebene hatten sich angemeldet, weitere Gäste kamen spontan.

    Hannelore Nowacki

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