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  • Mo., 10. Februar 2025, 14:40 Uhr
    HCV BÜRSTADT: Vielfältiges und buntes Programm bringt die Wände des Bürgerhauses zum Wackeln / 180 Mitwirkende vor und hinter der Bühne trugen zum Gelingen bei

    „Mit 66 Jahren ist lange noch nicht Schluss“

    Die HCV-Familie präsentierte vier gelungene Jubiläumssitzungen, die bei vielen Akteuren und Gästen noch lange in Erinnerung bleiben werden.
    Foto: oh

    BÜRSTADT – „Mit 66 Jahren ist lange noch nicht Schluss“. So lautete das textlich angepasste Lied der HCV Leersingers, und ist Teil der Inhalte des Heimat- und Carneval-Vereins (HCV) Bürstadt in seiner Jubiläumskampagne zum 6 x 11-jährigen Bestehen. An vier ausverkauften Jubiläums-Sitzungen im Bürstädter Bürgerhaus brachten die Närrinnen und Narren, darunter auch viele Abordnungen von Fastnachts- und anderen Vereinen, mehr als einmal die Stimmung an den Siedepunkt. Mehrfach gab es langanhaltenden Applaus, stehende Ovationen und verdiente Zugaben der Vortragenden. Der Vorhang ging auf. Ein hohes Tempo legten die HCV-Aktiven direkt zu Beginn vor, denn ein Zusammenschluss aus Tänzerinnen und Tänzern aller Gruppen, sowie Vorstandsmitgliedern eröffnete die HCV-Jubiläumssitzung tänzerisch zu „We are Family“. Nach dem nachfolgenen Einmarsch der HCV-Garden und des Stadt- und HCV-Jubiläumsprinzenpaares Marina II. und Markus I., nebst Begleitung von der Vereins AG und Gardetänzerinnen auch des SKK 50, tanzten die beiden Funkenmariechen Vanessa Emig und Lara Hartmann athletisch zu Ehren der Besucher und Tolläten. Die „närrischen Regenten“ des HCV ließen es sich natürlich nicht nehmen, ihre Grußworte an das fastnachtliche Volk zu richten. Die HCV Mini-Rasselbande gab einen wunderbaren, sehr unterhaltsamen Showtanz zum Motto „Cowgirls“ zum Besten und Thomas Haberer alias „Die Bäschdädder Sainäwwelskett“ berichtete unter dem Motto „Denke is glickssach ich sags volle konne, mä wolle net schenne, mä gucke noch vonne“ was in Bürstadt so passiert ist. Wie gewohnt blieb kein Auge trocken. 

    Anschließend gab es Gardetanz vom Feinsten, dargeboten von der HCV Rasselbande, der HCV Juniorengarde Charisma sowie der HCV Garde, en Block. Ein „Hingucker“ sportlich, mit viel Elan und mit tollem Schlussbild von über 50 Teilnehmern. Mit seiner Gondoliere durchquerte „der kleine Italiener“ Luigi Cappucchi alias Damiano Brucato wieder einmal den Ozean des Frohsinns und berichtete von seinen Baustellenerfahrungen, bevor es durch und mit Tom Nieber, dem musikalischen Begleiter des Abends eine traditionelle Schunkelrunde zum Mitmachen gab. Mit Frank Reichmann, seines Zeichens 1. Vorsitzender des HCV, gab es eine Premiere in der Bütt‘. Als Bürgermeisterkandidat „Bündnis Frankie Freibier“ gab er mit viel Ironie und politischem Wortwitz seine Kandidatur zum Besten, die er mit dem Song „König vun Bäschdadd“ als Monarch krönte. Die HCV Leersingers beschließen neben dem eingangs erwähnten Titel auch mit „wenn das die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück“ die erste Halbzeit der Prunksitzung.

    Mit viel Herzblut und freudigen Emotionen, die in allen Darbietungen spürbar waren, sprang der Funke der Begeistung von der Bühne auf das Publikum über.
    Foto: oh

    Zum Auftakt der zweiten Halbzeit entführten die HCV AllStars das Publikum entlang des Rheins auf die „Bäschdädder Titanic“ – statt Kollision mit einem Eisberg hatten sie Eisbergsalat und Quallkartoffel mit Dupp Dupp zu bieten und erfreuten mit ihrem Sktech die festnachtlichen Gäste. Die Showtanzgruppe „Kontrast“ hatte eine kraftvoll, gruselige tänzerische „vampirische Reise von der Dunkelheit ins Licht“ zu bieten, bevor „der Franke“ Horst Kunkel aus seinem Leben als „Vater der Prinzessin“ berichtete und als Comedian den Saal gekonnt im Griff hatte und über Ihre Erziehung lachtränenreich berichtete. Die HCV-Juniorengarde Charisma schlüpfte impulsiv tänzerisch – wie bei allen anderen Tanzgruppen auch - in tollen Kostümen in die Rollen der schaurigen „Adams Family“ und Reiner Ernst (Reiner Menzel) informierte musikalisch über Einkaufserlebnisse und Festivalbesuche. Genial war die musikalische Performance zum Thema „Dixi Klo“, bei dem man aufpassen muss nicht in Berührung zu kommen mit „Bauch, Beine Po“. Eine fernsehreife Darbietung (am 27. Februar ist er wieder im hessischen Fernsehen bei der Altweiberfastnacht zu sehen). Rasant ging es weiter. „Im Himmel ist die Hölle los“ war das Motto des beeindruckenden Showtanzes der HCV-Garde, bevor „DJ Lukas“ (Lukas Gündling) die Närrinnen und Narren auf eine musikalische Reise durch 6x11 Jahre Stimmungsmusik entführte und den Saal zum feiern animierte. Zum Abschluss der umfangreichen Sitzung, die Tradition und Moderne vereinte, bot das HCV Männerballett „Die Riedbuwe“ mit ihrer Tour 2025 ein tänzerisches Power Rock-Konzert der Extraklasse. Ihre Zugabe endete fließend in das kreative Finale indem sich die Bühne währenddessen mit allen HCV-Aktiven füllte. Präsident Patrick Brenner, der gewohnt locker durch die Sitzung moderierte, merkte an, das rund 180 Mitwirkende, vor und hinter der Bühne während der Sitzungen und dem Courage Ordensfest zum Gelingen beitrugen. zg

     

     

     

     

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