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  • So., 23. April 2023, 14:43 Uhr
    WASSERSPORTVEREIN LAMPERTHEIM: Saisoneröffnung mit Bootstaufe / Ausblick auf kommende Saison 

    Mit dem „Engel des Wassers” und dem „Wassermoped” weiter auf Erfolgskurs 

    Mit fünf neuen Kajaks und einem Wettkampfboot startet der WSV Lampertheim in die Saison. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Zahlreiche Mitglieder, Freunde und Förderer des Lampertheimer Wassersportvereins (WSV) trafen sich am sonnigen Sonntagmorgen auf dem Vereinsgelände, um gemeinsam die neue Saison zu eröffnen. Dabei zeigte sich angesichts der zahlreichen Besucher und deren Herkunft, dass der WSV nicht nur ein Verein für Lampertheim, sondern für die gesamte Region ist. 

    Rainer Vetter, der 1. Vorsitzende des WSV, betonte bei seiner Begrüßung, dass die Saison 2023 am kommenden Wochenende „mit der Regatta in Lampertheim mit einem sehr schönen Wasserstand im Altrhein” starte. Besonders im Fokus stehe in  diesem Jahr neben den sportlichen Herausforderungen auch der Umbau der Vereinsgaststätte in Jugendräume. „Danke an alle Sponsoren, die uns seit Jahren die Treue halten und an die Eltern für ihre Unterstützung”, betonte er.

    Mit Blick auf die sportliche Situation mahnte Dieter Brechenser, dass „der Sport immer mehr Gegner hat: Zwei Jahre waren wir durch das Virus belastet, aber auch das Smartphone, Tablets oder Streamingdienste sind nicht gut, denn sie lenken vom ‚normalen‘ Leben ab. Dem entgegen steht der unermüdliche Einsatz unserer Trainer, so dass wir aktuell 50 Sportler haben, die trotz der Ablenkung die Paddel schwingen.” Der Saisonstart stehe mit der Schüler-Regatta in Lampertheim und der Internationalen Regatta in Essen für die Jugend direkt bevor – „und wir hoffen, dass wir bei beiden Veranstaltungen glänzen können.” Die Grundlage für ein erfolgreiches Abschneiden wurde beim Training, welches längst gestartet ist, sowie bei drei Trainingslagern gelegt: Anfang Januar erfolgte hier bereits der Auftakt im Saarland, es folgte Anfang März für fünf Athleten ein Trainingslager in Portugal bei idealen klimatischen Bedingungen sowie im April ein Trainingslager mit der Renngemeinschaft Südwest in Südfrankreich.

    Der Erste Stadtrat Marius Schmidt betonte, dass sich „der Altrhein in guter Form befindet und sich auch der WSV in diesem Jahr sicher in ebenso guter Form präsentieren wird. Denn der WSV ist immer ganz vorne mit dabei, das zeugt von guter Arbeit.” Die Stadt begrüße den Umbau der Vereinsgaststätte: „Wir haben hier einen modern denkenden Verein, der einen Kinder- und Jugendraum schafft. Es ist beeindruckend, dass dies alles in Eigenregie stattfindet.”

    Es folgte der Höhepunkt der Saisoneröffnung, die Taufe von insgesamt sechs neuen Booten – darunter ein Wettkampfboot. Dieses erhielt durch den Ersten Stadtrat Marius Schmidt im Rahmen der Taufe mit Sekt den symbolischen Namen Toni, da auf diesem kein Name angebracht werden darf. Anschließend erhielten die neuen fünf Privatboote für die Jugend ihre offiziellen Namen — Lightning, Sonic, Lucifer, Wassermoped und Aapaam, persisch und absolut passend für „Engels des Wassers” – verbunden mit dem Wunsch, dass die WSV-Kanuten mit den neuen Booten nun Kurs auf eine hoffentlich erfolgreiche Saison nehmen. Benjamin Kloos

     
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