Altrhein: Fahrt führte diesmal von Guldenweg über das „Kroddeloch“, die „Holland“ entlang, am „Gaasenescht“ vorbei zum „Rhôidômm“
Mit der Rikscha und Lampertheimer Geschichten unterwegs
Mit Michael Aberle war ein erfahrener Rikschaexperte am Lenker und Kalle Horstfeld(links) hatte jede Menge Lampertheimer Geschichten und Gedichte im Gepäck. Foto: oh
LAMPERTHEIM - Michael Aberle und Kalle Horstfeld waren diese Woche wieder mit zwei Lampertheimer Seniorinnen und der Rikscha unterwegs.
Schönes Sommerwetter, zwei sehr gut gelaunte Seniorinnen, der Altrhein und Biedensand wie gemalt, ein blauer Himmel mit seinen vorbeiziehenden Wolken wie gebacken, mit Michael Aberle einen erfahrenden Rikschaexperten am Lenker und Kalle Horstfeld hatte jede Menge Lampertheimer Geschichten und Gedichte im Gepäck. Auch die zweite Rikschafahrt mit „Lômbadda“ Erzählungen und Reimen wird für die Beteiligten ein schönes und unvergessliches Erlebnis bleiben. Sehr erfreulich war auch diesmal die positive Resonanz der Personen, denen das Quartett auf der Tour begegneten.
Ganz erstaunlich waren die Lampertheimer Dialektkenntnisse von Sabine Graupner, der Leiterin der Kindertagesstätte Schwalbennest. Sie kannte (fast) alle Begriffe des Lampertheimer Alphabets aus dem Wörterbuch von Manfred Rupp. Hervorragend war auch der Beitrag von Heinz „Elvis“ Strubel, der sehr fachkundig das Gedicht „Vum Altrhoi unn vum Billesoand“ von Hugo Kern zum Besten gab.
Die Fahrt führte die Fahrgemeinschaft diesmal von Guldenweg über das „Kroddeloch“, die „Holland“ entlang, am „Gaasenescht“ vorbei zum „Rhôidômm“. Über „De Bau“ zum „Hexehaisel“. Es war natürlich großartig, dass Michael und Kalle diesmal mit den Seniorinnen auch einen kleinen Teil des „Billesoand“ befahren konnten. Über den „Rhôidômm“ ging es dann, mit einem längeren Halt am Kanu-Club, am WSV vorbei durch die „Siedlung“, durch das „Musikviertel“ und schließlich „Paiffatälche“ zum Wohnheim in der Dieselstraße. Schee waas. zg